BAG-Einbruch: Staatsanwalt erhebt Anklage

Der Einbruch in das Ellwanger BAG-Gebäude an Pfingsten 2012 ist möglicherweise aufgeklärt. Ein 37-Jähriger befindet sich in Untersuchungshaft.

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Gewaltigen Sachschaden hatte der BAG-Raiffeisenmarkt Ellwangen an Pfingsten 2012 zu beklagen. Einbrecher waren in das Warenlager eingestiegen und hatten vergeblich versucht, einen circa 1,3 Tonnen schweren Tresor abzutransportieren. Als der Versuch scheiterte, schütten sie etwa 30 Liter Ameisensäure in den Bürotrakt, den Verkaufsraum und das Lager. Der dadurch entstandene Schaden belief sich auf fast 30 000 Euro.

Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Ellwangen beim Amtsgericht Ellwangen Anklage gegen einen 37-jährigen russischen Staatsangehörigen. Dem Verdächtigen wird auch zur Last gelegt, Ende April 2012 in Bretzfeld im Hohenlohekreis in eine Bürogebäude eingebrochen zu sein. Dort habe er aber unverrichteter Dinge flüchten müssen, nachdem er beim Versuch, den Tresor aufzubrechen, den Alarm ausgelöst habe, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen.

Der mutmaßliche Einbrecher, der zuletzt in Bonn lebte und seit 22. März in Untersuchungshaft sitzt, hat sich zu den Tatvorwürfen bisher nicht geäußert. Mögliche Mittäter konnten bislang nicht identifiziert werden.

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