Arbeit mit Eltern soll intensiver werden

Die Gchwender Schulsozialarbieterin Petra Bauer hat am Montag im Gemeinderat berichtet. Die Sozialpädagogin ist seit zwei Jahren im Amt.

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Seit zwei Jahren als Schulsozialarbeiterin in Gschwend: Petra Bauer.

In den letzten beiden Jahren ist Petra Bauer an der Heinrich-Prescher-Schule in Gschwend zur Institution geworden. Sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler legen Wert auf ihre Aktivitäten. Das ergab ein Fragebogen, den Bauer in der Schule verteilt hat. Als Schlichterin, Beraterin und Ansprechpartnerin im Umgang mit auffälligen Schülern ist sie ebenso gefragt wie als "Chefin" des Schülertreffs. Beide Gruppen wünschen sich auch mehr Projekte und Angebote, allerdings gerät die Schulsozialarbeiterin, die eine halbe Stelle inne hat, damit an die Grenzen ihrer Kapazitäten.

Angetreten ist Petra Bauer, um auf das Klima an der Schule einzuwirken, die sozialen Kompetenzen ihrer Schützlinge zu stärken und Benachteiligungen auszugleichen. Ihre Arbeit lässt sich in drei Bereiche untergliedern: Bauer führt Unterrichtsprojekte durch, bei denen Themen wie soziales Lernen, Prävention und Mobbing behandelt werden, sie organisiert pädagogische Freizeitangebote beispielsweise mit den Senioren der Seniorenheimat Schuppert, und sie unterhält offene Angebote wie den Schülertreff, in dem sich die Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht unverbindlich treffen können - und das nicht nur um Hausaufgaben zu machen. Auch Spiele- und Kinonachmittage gehören zu diesen offenen Angeboten.

Bewährtes werde sie auf jeden Fall beibehalten, erklärte Petra Bauer im Gemeinderat. Unverzichtbar sei beispielsweise der Schülertreff, der jetzt, im neuen Schuljahr, wenn mehr Nachmittagsunterricht ansteht, noch stärker gefragt sein dürfte als bisher. Und unverzichtbar seien auch die Einzelgespräche mit Schülerinnen und Schülern über persönliche, familiäre und schulische Probleme.

Einige Angebote möchte Bauer auch ausbauen. Die Zusammenarbeit mit den Elternvertretern beispielsweise würde sie gerne etwas intensivieren, und auch die Kooperation mit externen Institutionen soll verstärkt werden. Als Beispiele nennt sie die Zusammenarbeit mit der Seniorenheimat, die nach einem Vorlese- und Spiele- und Backnachmittag zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier geführt hat. Zwischenzeitlich hat sie mit ihren Schützlingen auch schon einen Fahrdienst der DRK-Initiative "Bürger für Bürger" übernommen, außerdem wurde zusammen mit dem Landfrauenverein ein Ferienprogramm organisiert

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