Absoluter Spitzenreiter

Über 250 Firmen und mehr als 4000 Arbeitsplätze - ein guter Grund für die Wirtschaftsförderung des Landkreises Ansbach, ein Netzwerktreffen für Unternehmen mit Kunststoff-Kompetenz zu organisieren.

|
Bei der Führung mit Geschäftsführer Andre Neutzler (Zweite von links) quer über das 20 000 Quadratmeter große Firmengelände waren die Besucher doch sehr beeindruckt von der Größe des Ebalta-Standorts. Foto: Scharnagl

"Wir haben hier in der Region alles, was nur irgendwie mit Kunststoff zu tun hat", erklärt der Wirtschaftsförderer des Landkreises Ansbach Thomas Merkel. Dazu gehören Formenbauer, Kunstharzspezialisten oder auch Verpackungshersteller. "Zugegeben, eines fehlt uns hier - der Rohstoff selbst", schmunzelt der Wirtschaftsförderer. "Aber trotzdem ist die Branche in ihrer Konzentration und Infrastruktur wirklich einmalig in Süddeutschland."

Um die Kunststoffkompetenz in der Region weiter zu vernetzen und auszubauen, veranstaltet die Wirtschaftsförderung ein- bis zweimal im Jahr ein Treffen, zu dem alle Vertreter von Unternehmen mit Kunststoffkompetenz eingeladen sind. Diesmal fand es bei der Firma Ebalta Kunststoff GmbH in Rothenburg statt. Circa 25 Vertreter sind der Einladung gefolgt und fanden sich am Dienstagabend im alteingesessenen Unternehmen in der Tauberstadt ein. "Wir sind froh, dass die Wirtschaftsförderung uns angesprochen hat", erklärt Andre Neutzler, Geschäftsführer von Ebalta. "Da wir in einer Nische aktiv sind, sind wir irgendwie schwer einer bestimmten Branche zuzuordnen - durch dieses Treffen können wir unseren Unternehmerkollegen die Firma und unsere Arbeitsweise vorstellen."

Der Spezialist für Kunstharze und Prototypenbau erklärte in einer Präsentation die wesentlichen Grundzüge seines Unternehmens und zeigte den Besuchern anschließend bei einer Führung durch die Werkshallen die praktische Umsetzung seiner Ideen.

Die ungezwungene Veranstaltung lebt von den Unternehmern. "Der direkte Austausch zwischen den verschiedenen Firmen ermöglicht einfach fruchtbare Anregungen", erklärt Merkel. "Bis jetzt ist noch bei jedem Treffen irgendein gutes Projekt herausgekommen", freut sich der Wirtschaftsförderer.

Ziel der Veranstaltung ist es auch, die verschiedenen Vertreter aus der Kunststoffbranche enger zusammenzubringen. "Das gelingt uns auch immer wieder", ist Merkel überzeugt. Die Kunststoffbranche ist in Westmittelfranken zum wichtigsten Industriezweig herangewachsen, scheint aber, was den Bekanntheitsgrad angeht, eher zurückhaltend zu sein. "Viele Unternehmen kennen sich auch untereinander nicht. Das wollen wir ändern", erklärt Merkel.

Mehr zum Thema lesen Sie auch in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins RegioBusiness.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Beherzt eingegriffen

Rund 50 000 Euro Schaden ist gestern bei einem Brand in Roßfeld entstanden. weiter lesen