Singen und Brummen erbeten
Creglingen. Wer die Riemenschneider-Altäre in der Jakobskirche in Rothenburg und in der Nachbargemeinde Creglingen, in der Herrgottskirche den Marienaltar besucht, darf sich getrost etwas ehrfürchtig verhalten.
Zum eigenen Brumm- und Singversuch dagegen fordert man in der ehemaligen Klosterkirche Frauental, im Stadtgebiet von Creglingen, auf. Nur wenn man so eine Schwingung vorgibt, kann man die wunderbare Akustik des gotischen Kirchenbaus erleben.
Für Chöre ist das immer öfter ein Grund, die Kirche in ihren Jahresausflug mit einzubeziehen und ein Lied zu singen. Gelegentlich dient der Bau auch für Konzerte und Tonaufnahmen. Martin Majer ist der zuständige Pfarrer. Er fordert die Kirchenbesucher ausdrücklich (und durchaus auch mit einem Augenzwinkern) dazu auf, in der Kirche "Laut" zu geben. Dieser Raum mit dem Kreuzrippengewölbe ist heute noch Gottesdienstort. Die sogenannte Oberkirche dagegen beherbergt die Ausstellung "Vom Kloster zum Dorf".
Der Niedergang des Klosters war Voraussetzung, dass sich die Ortschaft gründen konnte. Deshalb wurde er zum Thema der Ausstellung und weniger die Aufbauphase des Klosters. Die Familie deren von Hohenlohe-Brauneck stifteten im Jahre 1232 dieses Bauwerk und machte es zu ihrer Grablege. pm
Info Weitere Vorschläge für Bus- und Gruppenausflüge, Radfahrte im Taubertal gibt es der Touristinformation, Telefon 0 79 33 / 6 31, und www.klosterkirche-frauental.de
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30.07.2010
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Pfarrer Martin Majer lädt zum Singen in die ehemalige Klosterkirche Frauental ein. Privatfoto
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