Design-Preis für Gmünd

Gmünds Bürgermeister Julius Mihm und Karl-Eugen Ebertshäuser haben in Frankfurt den German-Design-Award entgegen genommen. Ausgezeichnet wurde der Gmünder Forstpavillon.

SWP |

Der Forstpavillon im Landschaftspark Wetzgau, heute Dieter-Paul-Pavillon, wurde mit dem höchsten deutschen Design-Preis ausgezeichnet. Der German-Design-Award wird jedes Jahr vom deutschen Rat für Formgebung des German-Design-Council in einer Vielzahl von Gestaltungskategorien in mehreren Preisstufen verliehen. Dieser Tage konnten das Institut für computerbasiertes Entwerfen der Universität Stuttgart (ICD) als geistiger Urheber, die Landesgartenschau GmbH als Bauherr, die Stadt Schwäbisch Gmünd sowie die produzierende Firma Müllerblaustein für den Pavillon den Preis eines "Special Mention" in der Kategorie "Architecture" auf der internationalen Messe Ambiente in Frankfurt entgegennehmen.

Die Jury begründet ihre Entscheidung so: Der Holzpavillon in Schwäbisch Gmünd sei ein innovativer Demonstrationsbau, der neue Methoden der digitalen Planung und robotischen Fertigung von Holzleichtbaukonstruktionen erforscht und vorstellt. Bei dem Entwurf handelt es sich um das erste Gebäude, dessen Schalentragwerk aus Buchenfurnierplatten vollständig robotisch gefertigt wurde. Die bionisch vom Seeigel inspirierte Leichtbauweise ermögliche eine ausgesprochen leistungsfähige und ressourcenschonende Schalenkonstruktion mit einer Materialstärke von nur 50 Millimetern. Eine beeindruckende Konstruktion sei es, deren charakteristische Optik in Schwäbisch Gmünd absolut fasziniert.

Bürgermeister Julius Mihm besuchte die Preisverleihung, um mit den Gewinnern über die Grundlagen des Erfolgs und über neue Projekte zu sprechen. Ebenfalls nutzte Julius Mihm die Gelegenheit, um den auf der Messe Ambiente vertretenen Gmünder Firmen Hermann Bauer, Sonja Quandt sowie Arthur Möhrle und Hermann Bauer jr. einen Besuch abzustatten und ihnen zu ihrem erfolgreichen Messeauftritt zu gratulieren.

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