15-Jähriger hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut

Es gab keine Großeinsätze, trotzdem wurde es der Gmünder Polizei übers Wochenende beim Stadtfest nicht langweilig. In erster Linie sorgte übermäßiger Alkoholgenuss für Probleme.

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Insgesamt wurden fünf Jugendliche mit Branntwein erwischt, die alle von ihren Eltern in der Einsatzzentrale im "S"-Punkt im Waisenhaus abgeholt werden mussten. Als Negativrekord wurde ein 15-jähriger Junge mit fast zwei Promille in der Innenstadt angetroffen. Wegen ungebührlichen Verhaltens mussten drei Personen mit einem Platzverweis vom Festgelände verwiesen werden und weiteren 40 Personen wurden alkoholische Getränke abgenommen, die verbotenerweise auf das Festgelände mitgenommen wurden.

Drei Personen bekommen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil sie bei der Personenkontrolle ihre Personalien gegenüber der Polizei nicht angegeben haben. Gegen zwei Personen wird Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet, weil sie verbotenerweise jeweils ein so genanntes Einhandmesser mitgeführt haben.

Freitagnacht wurde in der Imhofstraße gegen 23.40 Uhr eine Schaufensterscheibe im Wert von 400 Euro beschädigt. Nun sucht die Polizei nach dem Täter und hat gestern folgende Personenbeschreibung veröffentlicht: Am Tatort wurde ein 1,85 Meter großer Mann mit blauem Adidas-T-Shirt gesehen. Er hatte braune, leicht gewellte, Haare und ist zwischen 17 und 19 Jahre alt. Begleitet wurde der Mann von einer etwa 17 Jahre alten blonden Frau. Hinweise erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter 07171/3580.

Teuer zu stehen kam einer jungen Dame der Besuch in einer Imbissstube in der Ledergasse. Sie ließ ihr Handy im Wert von 600 Euro auf einem Stehtisch liegen und als sie kurze Zeit später den Verlust bemerkte, hatte ein unbekannter Täter die Chance genutzt und das Telefon an sich genommen. In der Nacht zum Sonntag wurden der Polizei keine Straftaten im Zusammenhang mit dem Stadtfest bekannt.

Insgesamt waren beim Stadtfest an beiden Tagen zusammen 50 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zusätzlich im Dienst. Dies war nur möglich, weil das Polizeirevier durch Kräfte der Bereitschaftspolizei Göppingen und dem Kommunalen Ordnungsdienst unterstützt wurde. Das DRK hatte seine Anlaufstelle ebenfalls beim "S"-Punkt und im Spitaleingang. Außer zwei Schnittverletzungen und einer leichten Sturzverletzung musste nichts behandelt werden.

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