A7 stundenlang gesperrt

Ein Auffahrunfall mit Schwerverletzten und ein brennender LKW sorgen für Staus.

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Bei einem Auffahrunfall auf der A 7 hat am Montagvormittag ein Autofahrer schwere Verletzungen erlitten. Der 30-jährige Ford-Fahrer war in Richtung Norden unterwegs, als er gegen 10.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau auf stockenden Verkehr aufschloss. Als er seinen Pkw abbremste, fuhr ihm der nachfolgende VW Golf mit wohl hoher Geschwindigkeitsdifferenz ins Heck. Der Ford wurde durch den Aufprall ausgehebelt und überschlug sich. Fahrer und Beifahrer im Ford und der Fahrer des VW wurden dabei unterschiedlich stark verletzt. Der Ford-Fahrer wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert. Auch sein Beifahrer kam – allerdings mit wohl eher leichten Verletzungen – ins Krankenhaus. Der 21-jährige VW-Fahrer zog sich wohl auch eine leichte Verletzung zu, blieb aber an der Unfallstelle. An den beiden Unfallautos entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden, zusammen mit der ebenfalls noch beschädigten Leitplanke wurde der Schaden auf zusammen etwa 25 000 Euro geschätzt. Durch die Unfallfahrzeuge war die Strecke in Richtung Würzburg zunächst voll gesperrt. Hinter der Unfallstelle staute sich der Verkehr in der Spitze wohl auf rund sieben Kilometern Länge. Als die Unfallstelle gegen 11.45 Uhr einseitig geöffnet werden konnte, baute sich der Stau langsam ab. Gegen 12.10 Uhr war die Fahrbahn wieder komplett offen.

Vollsperrung wegen Lkw-Brand

Zwei Stunden später war die Autobahn wieder zu. Die Ursache dieses Mal: ein brennender Lkw. Der Sattelzug war in Richtung Würzburg unterwegs und musste im Stop-and-Go-Verkehr immer wieder anhalten. Als er nach einem solchen Stopp sein Fahrzeug wieder anließ, begann es im Motorraum zu brennen. Gegen 14 Uhr wurden die Rettungsdienste alarmiert. Beim Eintreffen der Ellwanger Feuerwehr stand die Zugmaschine in Vollbrand. Als bei den Löscharbeiten ein Reifen platzte, erlitt ein Feuerwehrmann vermutlich ein Knalltrauma. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Bis zur vollständigen Löschung war auch der Auflieger  vom Feuer stark beschädigt.

Derzeit wird von mehreren Zehntausend Euro Sachschaden ausgegangen, die Ursache für den Brand liegt wahrscheinlich in der Fahrzeugtechnik. Bis die Strecke wieder freigegeben werden konnte, musste die Fahrbahndecke auf Schäden untersucht werden; das zuständige Fachamt prüfte den angrenzenden Bereich auf Verunreinigungen durch Lkw-Betriebsflüssigkeiten. Der Verkehr wurde umgeleitet; die A 7 war bis zum frühen Abend gesperrt.

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