Schwerer Unfall fordert Menschenleben

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw ist am Mittwochmorgen ein Autoinsasse getötet worden. Drei weitere Personen wurden mit teils schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.

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Kurz vor 6 Uhr befuhr ein 57-Jähriger mit einem Mercedes die Kreisstraße 2877 von der Autobahnanschlussstelle kommend in Richtung Bad Mergentheim.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte er einen vorausfahrenden LKW überholt und war bereits mit seinem Wagen wieder eingeschert. Als ihm wenige hundert Meter weiter ein mit drei Personen besetzter Mercedes auf seiner Fahrspur entgegenkam kam es zum Frontalzusammenstoß der Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 57-Jährige in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Ein 27-Jähriger, der offenbar nicht angeschnallt auf dem Rücksitz des Autos des mutmaßlichen Unfallverusachers saß, erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der andere Autofahrer musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Auch sein Beifahrer erlitt schwere Verletzungen, floh jedoch nach dem Unfall aus dem PKW und rannte über die Felder davon. Er konnte wenig später dingfest gemacht und ebenfalls zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Wie weitere Ermittlungen ergaben, transportierten die drei aus Osteuropa stammenden Männer diverse Werkzeuge sowie möglicherweise Diebesgut, das allem Anschein nach aus mindestens einem Einbruch stammen könnte. Ferner waren an dem Mercedes Kennzeichen angebracht, die wahrscheinlich kurze Zeit zuvor an einem in Bereich Crailsheim zugelassenen Auto entwendet worden waren.

Zudem fanden die Polizisten weitere Kennzeichen im Kofferraum des PKW und stellten diese sicher. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern noch an. Die Strecke ist derzeit noch voll gesperrt. Ein Gutachter wurde zur Klärung der Unfallursache mit einbezogen. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Neben drei Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber und mehreren Streifen der Polizei waren die Freiwiligen Feuerwehren Assamstadt und Bad Mergentheim mit 36 Mann und fünf Fahrzeugen im Einsatz.
 
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