Leiche auf Rasthof Hohenlohe gefunden

Einen Tag nach dem Leichenfund auf dem A6-Rasthof Hohenlohe-Süd sucht die Kripo weiter Zeugen. Vom mutmaßlichen Täter fehlt jede Spur.

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  • Auf dem Rastplatz parkten etwa 100 Fahrer mit ihren LKW; bei fast allen Zeugen musste für die Befragungen ein Dolmetscher hinzu gezogen werden. 1/2
    Auf dem Rastplatz parkten etwa 100 Fahrer mit ihren LKW; bei fast allen Zeugen musste für die Befragungen ein Dolmetscher hinzu gezogen werden. Foto: 
  • Die Obduktion ergab, dass vermutlich der Sturz auf den Kopf die Todesursache war. 2/2
    Die Obduktion ergab, dass vermutlich der Sturz auf den Kopf die Todesursache war. Foto: 
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Auch am Tag nach dem mysteriösen Fund einer männlichen Leiche auf dem Rasthof Hohenlohe-Süd in der Nähe von Neuenstein rekonstruiert die Kriminalpolizei den Tatablauf. „Die Ermittlungen gehen noch in alle Richtungen“, sagte Polizeisprecher Rainer Köller am gestrigen Montag. Erschwerend seien Verständigungsprobleme mit den LKW-Fahrern vor Ort. Deshalb seien einige Dolmetscher im Einsatz.

Am Sonntag um 7.42 Uhr war der Fund der Leiche eines 46-jährigen LKW-Fahrers aus Polen der Polizei gemeldet worden. Der Mann lag auf einer Rasenfläche bei einer Sitzbank – unmittelbar neben den LKW-Stellplätzen auf dem Rasthof Hohenlohe-Süd, der in Fahrtrichtung Nürnberg liegt.

Die Obduktion war gestern noch nicht abgeschlossen. Die genauen Umstände, ob es sich bei der Todesursache um einen Unfall oder Mord handelt, sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei. LKW-Fahrer vor Ort berichten, es habe in der Nacht auf Sonntag Streit gegeben und es sei reichlich Alkohol geflossen. Sie erzählten weiter, dass ein mutmaßlicher Täter im Anschluss trotz des sonntäglichen Fahrverbots mit seinem LKW geflohen sei. „Die LKW-Fahrer stehen unter Schock“, sagt eine Mitarbeiterin eines Imbisses auf dem Rasthof am Sonntag.

Rastanlage Hohenlohe: Tötungsdelikt vom Sonntag geklärt

 

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