Zwei Tote an den Ostertagen

Ein weiteres Todesopfer hat es an Ostern in Kirchberg gegeben: Ein 77-jähriger Mann starb am Montag im Jagsttal. Am Samstag war ein 58-Jähriger in Elpershofen an einer Rauchvergiftung gestorben.

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Der 77-jährige Rentner ist möglicherweise in der Jagst ertrunken. Der Mann hatte am Montag gegen 15 Uhr das Altenheim Schloss Kirchberg, in dem er lebte, verlassen, offensichtlich um einen Spaziergang zu unternehmen. Gegen 17 Uhr meldete das Personal des Heims den Mann bei der Polizei als vermisst.

Das Polizeirevier Crailsheim leitete eine Suchaktion ein, an der unter anderem eine Rettungshundestaffel und ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Dessen Besatzung entdeckte den leblosen Mann gegen 19.30 Uhr unterhalb des Hofgartens mit Kopf und Oberkörper in der Jagst liegend.

Vermutlich war der Mann von einem Trampelpfad 20 Meter tief einen Steilhang hinabgestürzt. Ein Notarzt stellte den Tod des Mannes fest. Bei der Bergung des Leichnams von dem schwer zugänglichen Ort waren die Feuerwehren Kirchberg mit 15 Mann und vier Fahrzeugen und Crailsheim mit elf Mann und zwei Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, im Einsatz.

Die Wehrmänner bargen den Leichnam mit Hilfe einer speziellen Trage, mit der sie die Jagst überquerten. Der Fluss ist an dieser Stelle 30 bis 40 Zentimeter tief.

Die ebenfalls alarmierte Höhenrettungsgruppe der Crailsheimer Feuerwehr brauchte nicht mehr einzugreifen.

Unklar ist, ob der Mann durch den Sturz umgekommen ist, ob er ertrunken ist oder ob er bereits vor dem Sturz einen Schwächeanfall oder einen Herzinfarkt erlitten hat.

In Elpershofen ist, wie bereits berichtet, am Samstag die Leiche eines 58-jährigen Mannes entdeckt worden, der an einer Rauchgasvergiftung gestorben war. Nachbarn hatten gegen 9 Uhr bemerkt, dass es in einem Wohnhaus in der Straße "Sonnenhang" brannte und die Polizei alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits erloschen. Die Polizei nimmt an, dass der Mann unsachgemäß mit einem Holz- und Kohleofen hantiert hat. Er soll eine Anzündhilfe verwendet haben, wodurch es zu einer Verpuffung gekommen ist. Wann sich diese Verpuffung ereignet hat, ist nicht klar. Jedenfalls war der Mann bereits mehrere Stunden tot, als er am Samstag gefunden wurde.

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