Zwei Generationen im Austausch

Schüler und Senioren tauschten sich beim Kaffee in der Helmut-Rau-Schule aus. Dabei zeigten sich Gemeinsamkeiten zwischen den Generationen.

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  • Neuntklässlerinnen gestalten einen bunten Nachmittag mit Gesang, Spiel und Unterhaltung. Chorleiterin Diana Bunz unterstützt sie dabei. Foto: Michael Emter 1/2
    Neuntklässlerinnen gestalten einen bunten Nachmittag mit Gesang, Spiel und Unterhaltung. Chorleiterin Diana Bunz unterstützt sie dabei. Foto: Michael Emter
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Unter dem Motto "Das Vergessen verstehen lernen" läuft seit Januar eine Aufklärungs- und Informationskampagne. Im Rahmen dieser richteten Schüler einer neunten Klasse der Helmut-Rau-Schule in Mainhardt ein Kaffeekränzchen mit Programm aus.

In der Schulmensa kamen sich Senioren, die von den Institutionen Linderhof, Herbstsonne und Diakonie daheim betreut werden, und Schüler beim Erinnerungs- und Erzählkaffee näher. Die Neuntklässler hatten für die gemeinsamen Stunden Lieder, Rate- und Kartenspiele vorbereitet, um ihren Gästen einen angenehmen und kurzweiligen Nachmittag zu bieten.

"Nicht nur im Unterricht über das Leben der älteren Menschen reden, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen, das war die Idee", sagte Lehrerin Ute Nonnenmacher über die Absicht der Aktion. Die Schüler hätten mit viel Spaß und Liebe zum Detail einen netten gemeinsamen Frühlingsauftakt geplant. Im Vorfeld wurden Einladungen gebastelt, es wurde genäht, gebacken und diskutiert.

Im Laufe des Nachmittags sangen die Neuntklässler mit den Senioren und machten Spiele. Jugend- und Kindheitserinnerungen wurden erzählt und Alt und Jung staunten darüber, wie gleich und doch unterschiedlich die Träume und Wünsche der Jugendlichen von heute und von früher sind. Bürgermeister Damian Komor betonte in seinem Begrüßungswort: "Es ist wichtig, solche Treffen zu unterstützen, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, wo Jung und Alt sich kaum noch begegnen."

"Vielleicht wird der gelungene Nachmittag dem ein oder anderen in Erinnerung bleiben, vielleicht wird er von so manchem auch wieder vergessen werden", so Ute Nonnenmacher. "Für alle war es ein bereicherndes Miteinander und es mag auch manchmal genug sein, in der Gegenwart zu leben und den schönen Augenblick zu genießen."

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