Zurück in den Wilden Westen

Auf der Suche nach "Daltons" und Bisons sind 30 Kinder zum Kindersommerlager der Pfadfinder an den Stiersbach nach Oberrot gereist. Vier Tage lang galt es ins Leben der Indianer einzutauchen.

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Aus einer alten Chipsdose lässt sich leicht eine Trommel bauen. Im Sommerlager der Oberroter Pfadfinder erlernten Kinder im Rahmen des Ferienprogramms allerlei nützliche Fähigkeiten zum Thema Indianer und Wilder Westen. Foto: Leonie Zott

Organisiert wurde das Kindersommerlager vom VCP Oberrot als Teil des Oberroter Ferienprogramms für Kinder im Grundschulalter. Erstmals nahm auch eine Gruppe des VCP Unterrot teil. Schon am ersten Tag gab es einen "Überfall", bei dem die "Daltons" einen Teil der für die Kinder gedachten Kekse klauten. Da war es klar, dass die Kinder Lucky Luke helfen wollten, die "Daltons" wieder einzufangen. Denn die hatten nicht nur die Kekse geklaut, sondern auch die ganzen Bisons vertrieben.

Doch bevor die Kinder auf die Suche nach der legendären Gang gehen konnten, mussten sie sich in Indianer verwandeln. Dazu gab es viele Interessengemeinschaften, in denen sie sich Steckenpferde, Ketten oder Trommeln basteln oder sogar Pfeil und Bogen bauen konnten. Highlight war aber der große Marterpfahl, der am Fahnenmast der Pfadfinder befestigt wurde. Da die Indianer friedlich waren, wurde das selbst gebastelte Meisterwerk aber nie benutzt. Danach lernten die Kinder dann, alles was ein Indianer können muss. Dazu gehörte unter anderem Bogenschießen, Steckenpferdreiten oder Spurenlesen. Am Samstag wurde dann das erste tote Bison gefunden, welches von den "Daltons" als Zielscheibe benutzt worden war. So galt es mit den erworbenen Fähigkeiten erst einmal die Bisons in den Pferch zu treiben, bevor noch mehr den Schießübungen zum Opfer fielen. Dabei gelang es den Kindern, die "Daltons" einzufangen, die zur Strafe eine Zeit lang den Pferch mit den Bisons teilen mussten. Trotzdem fanden diese die Indianer dann so toll, dass sie unbedingt auch welche werden wollten.

So ließ man dann den letzten Abend mit einem Sketch der Mitarbeiter, Stockbrot und Tschai ausklingen. Auch wenn die Nacht jäh von einem Gewitter unterbrochen wurde, welches die Kinder und Mitarbeiter zwang, kurzzeitig im Schützenhaus Schutz zu suchen.

Als dann am Sonntag "Heilende Hand", die Medizinfrau im "Bulls-River" Gold fand, brach kurzzeitig ein Goldrausch im Lager aus, und die Mitarbeiter erlebten erstaunt, wie aus friedlichen Indianern knallharte Geschäftsleute wurden, die Nuggets gewinnbringend in Federn umtauschten.

Als die Eltern am Nachmittag ihre "Indianer" abholten, bekamen sie stolz das Lager und die selbst gebauten Gegenstände gezeigt. Alle waren sich einig: Es war ein tolles Sommerlager.

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