Zur Person vom 15. Mai 2014

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Erhard Eppler wurde 1926 in Ulm geboren. Nach dem Kriegsdienst (1943/45) machte er 1946 Abitur und studierte in Frankfurt/Main, Bern und Tübingen Englisch, Deutsch und Geschichte. 1951 promovierte er zum Dr. phil. und war von 1953 bis 1961 Gymnasiallehrer.

Ämter Mit Gustav Heinemann gründete er 1952 die Gesamtdeutsche Volkspartei. 1956 wandte er sich der SPD zu. Für sie saß er von 1961 bis 1976 im Bundestag, 1967/68 als außenpolitischer Sprecher der Fraktion. 1968 wurde er Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. 1974 trat er wegen Differenzen mit Bundeskanzler Helmut Schmidt zurück.

Partei Seit 1970 war Eppler im Parteivorstand der SPD, später im Parteipräsidium. Von 1973 bis 1981 fungierte er als Landesvorsitzender der SPD. 1975 bis 1991 leitete er die Grundwertekommission. In der Programmkommission wirkte er entscheidend am Entwurf des SPD-Grundsatzprogramms mit.

Kirche Sechs Jahre saß er im Vorstand des Deutschen Evangelischen Kirchentags und war für vier Jahre Kirchentagspräsident. Im Sommer 1991 verabschiedete er sich aus allen politischen Ämtern. Erhard Eppler ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes.

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