Ziel: Flächenbörse einrichten

Der Landschaftserhaltungsverband Schwäbisch Hall hat mehr als 800 Hektar Fläche unter Vertragsnaturschutz. Bei der Hauptversammlung zog Geschäftsführerin Beate Leidig Bilanz.

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Bei einer Fachtagung informiert Beate Leidig, Geschäftsführerin des Landschaftserhaltungsverbands (rechts), über Natura 2000. Archivfoto

Der Vertragsnaturschutz überstieg mit über 800 Hektar eine neue Rekordmarke, so Leidig. Vertragsnaturschutz bedeutet, dass Landwirte ein Entgelt bekommen, wenn sie bei der Bewirtschaftung Auflagen zu Gunsten des Naturschutzes einhalten oder festgelegte Pflegemaßnahmen durchführen. Der Verband ist derzeit besonders bei der Umsetzung der Natura 2000 gefordert. Dahinter verbirgt sich ein europaweites Biotopverbundsystem. Es sollen Lebensräume für seltene Tiere und Vögel erhalten oder entwickelt werden. Die Mitarbeiter informierten die Landwirte bei zahlreichen Veranstaltungen oder in persönlichen Gesprächen. Inzwischen wurden für 19 Hektar entsprechende Landschaftspflegeverträge mit Landwirten abgeschlossen.

Auf artenreichen, schafbeweideten Biotopen wurden aufkommende Gehölze, umgebrochene Sträucher und Bruchholz beseitigt. Daneben bezuschusste der Verband die Pflanzung von Hecken, Streuobst-Bäumen und die Anlage eines Feuchtbiotops. Bei Vorträgen und Exkursionen stellten die Verbandsmitarbeiter die Vielfalt der Landschaft vor, heißt es in einem Pressebericht des Verbands.

Die Verbandsarbeit bewältigt das Frauentrio Beate Leidig, Judith Riehle und Andrea Klenota. Hinter ihnen steht ein Verband, in dem Landwirte, Naturschützer und Kommunen zusammen arbeiten.

Geplant ist, jährlich mindestens eine weitere Vorstands- und Fachbeiratssitzung abzuhalten. Eine Flächen- und einer Streuobstbörse soll eingerichtet werden, es soll einen Infoabend für Landwirte geben, bei dem geschützte Pflanzen vorgestellt werden.

Anita Wild-Scholz aus Bühlerzell-Holenstein wird neues Verbandsmitglied. Verabschiedet wurden Rechnungsprüfer Harald Blumenstock und das Vorstandsmitglied Reinhard Wolf. Neu in den Fachbeirat aufgenommen wurde der Landesschafzuchtverband, der durch Schäfer Manfred Voigt vertreten wird. Zudem wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder für weitere vier Jahre wieder gewählt.

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