Ziehl-Abegg wächst - Umsatzplus von 6,8 Prozent

Selbst in Südeuropa seien die Auftragsbücher von Ziehl-Abegg gut gefüllt. Für das erste Halbjahr meldet der Künzelsauer Ventilatoren- und Motorenentwickler ein Umsatzplus von 6,8 Prozent.

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Ein Mitarbeiter von Ziehl-Abegg prüft ein Ventilatorenrad.  Foto: 

Ziehl-Abegg steigerte seinen Umsatz von 180 Millionen Euro zur Mitte des zurückliegenden Jahres auf 192 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013. Ob ein Gewinn abfällt oder wie hoch dieser ausfällt, gibt das Unternehmen nicht bekannt.

Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg, betont in einer Pressemitteilung, dass Ziehl-Abegg aus "eigener Kraft rein organisch", wachse, nicht durch Zukäufe. Zwar sei das wirtschaftliche Umfeld schwierig. Dass Ziehl-Abegg dennoch Wachstum generiert, führt Peter Fenkl auf neue, energiesparende Produkte im Ventilatorenbereich zurück. Diese würden "richtig in den Markt einschlagen". Besonders stark gewachsen ist der Umsatz in China (22,7 Prozent). Ziehl-Abegg exportiert etwa 70 Prozent seiner Produkte. Auch über die Verteilung des Auslandsgeschäft möchte die Aktiengesellschaft nicht informieren.

Solide wachse auch die Motorensparte für die Aufzug- und Medizinbranchen. Außerdem: "Der Start einer Serienproduktion von elektrischen Antriebssystemen für Stadtbusse ist nun greifbar", teilt das Unternehmen mit.

In Südeuropa seien die Märkte Portugal, Spanien und Italien für die Künzelsauer relevant. Griechenland dagegen weniger.

Das Wachstum verlaufe quer durch alle Branchen, teilt Pressesprecher Rainer Grill auf Anfrage mit. Exemplarisch nennt er den Bereich der Windenergie. Mit Ventilatoren von Ziehl-Abegg werden in den Windturbinen einerseits die Transformatoreneinheiten gekühlt, denn dort entsteht Wärme. Mit Ventilatoren gelüftet werden müssten auch die Türme, die in der Regel aus Stahl sind, damit es dort nicht rostet. Die Radachse an der Spitze des Turmes müsse ebenfalls mittels Ventilatoren gekühlt werden, weil auch an dieser Stelle erhebliche Wärme entstehe.

Info Ziehl-Abegg beschäftigt an seinen deutschen Standorten rund 1850 Mitarbeiter, weltweit sind es 3200. Diese verteilen sich auf acht Produktionsstätten sowie sieben Montage- und eigene Vertriebsstandorte in 32 Ländern. Das Unternehmen verkauft seine rund 30000 Produkte in 100 Länder. Die Ziehl-Abegg AG ist nicht an der Börse notiert. Die Anteile befinden sich in Familienbesitz.

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