Zehntes Open Air des Jugendclubs Riedbach ist definitiv das letzte

Zehn Jahre gibt es das Open Air in Riedbach nun schon, es ist kontinuierlich gewachsen. Dieses Jahr wird das letzte "JC Air" mit einem kleinen Rückblick, vielen "Specials" und vor allem guter Stimmung gefeiert.

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  • Der Teamgeist half, das Festival zu dem zu machen, was es heute ist. Der »harte Kern« des »JC Air« ist dabei nahezu derselbe wie vor zehn Jahren. 1/2
    Der Teamgeist half, das Festival zu dem zu machen, was es heute ist. Der »harte Kern« des »JC Air« ist dabei nahezu derselbe wie vor zehn Jahren.
  • Die Helfer in Riedbach waren über eine Woche lang am schuften, um die letzten Vorbereitungen für das zehnte und finale Open Air zu treffen. Foto: Luca Schmidt 2/2
    Die Helfer in Riedbach waren über eine Woche lang am schuften, um die letzten Vorbereitungen für das zehnte und finale Open Air zu treffen. Foto: Luca Schmidt
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Der Gang über das fast vollständig fertiggestellte Festivalgelände beginnt bei der Nebenbühne. "Hier treten dieses Jahr zum dritten Mal Bands aus der Region auf", sagt Holger Schmidt, Mitglied des Jugendclubs Riedbach. Im Wechsel mit den Acts auf der Hauptbühne sorgt heute "Stop Inside" aus Schrozberg und morgen DJ "Lain Dee" für Musik nonstop. Dabei sammeln die Bands erste Erfahrungen, und das "JC Air" profitiert von deren Musik. Nebenan steht die Cocktailbar. "Die haben wir vor sieben Jahren selbst gebaut. Da müssen wir Jungs uns fast nur um den Aufbau kümmern, sonst ist hier alles fest in den Händen der Mädels", verrät Schmidt. Die Weinbar, die Coffee Lounge und der große Biergarten der "Hausbrauerei" runden das Angebot an Getränken ab.

"Alles ist so ausgelegt, dass für jeden etwas dabei ist", sagt Thorsten Haag, ebenfalls einer vom "harten Kern". Für Gegrilltes, Pizza und alkoholfreie Getränke sorgt das Cateringzelt. Lediglich die Hauptbühne ist noch nicht aufgestellt. "Da liegt noch ein wenig Arbeit vor uns. Aber wir liegen gut in der Zeit", meint einer der vielen Helfer. Hier werden heute "No Speech" und am Samstag "Lost Eden" für Stimmung sorgen.

Der Jugendclub hat bereits letzten Freitag mit dem Aufbau begonnen. Um die 30 Mann waren jeden Abend vor Ort. Aber die eigentlichen Vorbereitungen begannen schon viel früher. Nach dem Motto "Nach dem Festival ist vor dem Festival" starteten die Planungen bereits im August letzten Jahres.

Dabei ist das "JC Air" im Lauf der Jahre im wahrsten Sinne den Kinderschuhen entwachsen und zu einer festen Größe im Hohenloher Festkalender geworden. Zunächst wurde auf einem Spielplatz in der Nähe des jetzigen Geländes gefeiert. Daniel Pilzecker alias DJ "Lain Dee", dieses Jahr extra aus dem Allgäu angereist, sorgte für gute Stimmung.

Nach zwei Jahren folgten der Umzug und die erste Liveband. "Wir wollten von Anfang an jedes Jahr ein Fest veranstalten, auf das wir selber gerne gehen möchten", erklären die Veranstalter. Jedes Jahr das Open Air zu organisieren, sei mittlerweile Routine. "Aber gerade am Anfang war es manchmal schwierig. Unser Teamgeist hat uns immer dann geholfen, wenn es mal etwas anstrengender wurde", sagt Haag und betont, dass immer alle Spaß gehabt haben. Mittlerweile habe auch jeder sein eigenes Spezialgebiet, in das er über die Jahre hineingewachsen ist. Für das letzte Open Air haben sich die Veranstalter noch einmal einiges einfallen lassen. Nebst Bands gibt es eine Feuershow, ein Feuerwerk, eine Leinwand mit Bildern aus zehn Jahren "JC Air" und vieles mehr.

Die Entscheidung, dieses Jahr das letzte Open Air zu veranstalten, fiel bereits vor 18 Monaten. "Zum einen sind viele, die von Anfang an dabei waren, nun im Beruf eingespannt, und wir wollen unseren Nachwuchs nicht ins kalte Wasser werfen. Zum anderen soll man aber auch aufhören, wenn es am schönsten ist", erklärt Haag.

Info www.jc-air.de

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