Wolpiwichtel: Plätze reichen aus

In den vergangenen beiden Jahren gab es in Wolpertshausen jeweils 17 Neugeborene. Diese Zahlen nimmt die Gemeinde als Grundlage für ihre Kindergartenbedarfsplanung der nächsten Jahre.

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Zur Sicherheit wird noch mit einer 18. Geburt gerechnet. Bei potenziellen Eltern nachgefragt habe man aber nicht, ließ Bürgermeister Jürgen Silberzahn in der Gemeinderatssitzung verlauten. Die Räte billigten einstimmig den Kindergartenbedarfsplan, den Kämmerin Isabel Mugele vorlegte.

Den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für alle Dreijährigen kann Wolpertshausen locker erfüllen. 62 Kinder sind es derzeit, die Maximalbelegung liegt bei 75. Das Betreuungsangebot werde auch von auswärtigen Familien gern in Anspruch genommen. "Derzeit besuchen fünf Kinder aus anderen Gemeinden die Kita Wolpiwichtel. Weitere Anfragen liegen vor", berichtete Isabel Mugele.

Schwierig werde die Planung für die Plätze bei Kindern ab dem ersten Lebensjahr. Es würden immer mehr Plätze nachgefragt. Gemäß der Betriebserlaubnis dürfen 20 Kinder unter drei Jahren in der Tageseinrichtung aufgenommen werden, elf werden zurzeit betreut. Mindestens 19 Plätze für kleine Wolpiwichtel sollen auch künftig vorgehalten werden. Etwaige Zuzüge in die Gemeinde seien aber noch nicht berücksichtigt, räumt die Verwaltung ein. "Kinder aus anderen Gemeinden können wir auch nur solange aufnehmen, wie Plätze frei sind, damit der Rechtsanspruch unserer eigenen Kinder gewährleistet ist", fügte Bürgermeister Silberzahn an.

Im Kindergarten Wolpertshausen gibt es durchgehende Öffnungszeiten mit verschiedenen Zeitmodellen für die Betreuung. Sprachförderung, Waldwoche, Begegnungswoche oder andere Projekte ergänzen die Angebote.

Seit Anfang 2008 wurde die Ganztagesbetreuung für die Regelgruppen und auch für die unter Dreijährigen eingeführt. Die Eltern können nun wählen, ob sie für ihre Sprösslinge den Service an zwei, drei oder fünf Tagen in der Woche in Anspruch nehmen wollen.

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