Windräder und Hundehaufen

Zur Teilortsversammlung der westlichen Teilorte von Fichtenberg Hornberg, Langert, Retzenhof, Rupphof und Plapphof, hatte die Gemeindeverwaltung in den Bürgersaal des Rathauses in Fichtenberg eingeladen.

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Neben dem Stand der örtlichen Baumaßnahmen im Kernort und weiterer Planungen (wir berichteten) erfuhren die Teilnehmer, dass für den Umbau des Anschlusses der Schulstraße an die Erlenhofer Straße die Schulstraße bis zu fünf Wochen lang gesperrt sein wird. Der Neubau einer Überdachung im Friedhof soll um die Osterzeit in Angriff genommen werden, bekundete Bürgermeister Roland Miola den Teilnehmern. Er warb auch für die Übernahme von Baumpatenschaften, wenn nach dem Rückbau der Bahnhofstraße eine Neubepflanzung erfolgt.

Breiten Raum nahm die Diskussion um mögliche Standorte von Windkraftanlagen nach dem Flächennutzungsplan des Gemeindeverwaltungsverbands Limpurger Land in der Teilnehmerrunde ein. Den einzig möglichen Standort einer solchen Anlage weist der Plan im äußersten westlichen "Zipfel" der Gemeindemarkung beim Hornberg aus. Allerdings fehle hier die Voraussetzung der erforderlichen Grundflächen. Letztlich stellte der Bürgermeister fest, dass die Hochflächen und Berge im westlichen Gemeindebereich schon wegen der zu geringen Windhöffigkeit für den Bau von Windkraftanlagen nicht infrage kommen. Kleinere Probleme stellten die Verschmutzungen mit Hundekot im Bereich der Bahnlinie beim Plapphof dar. Die Gemeinde hat hier mit der Einrichtung eines "Hundeklos" Abhilfe geschaffen. Keinen Anstoß fand das Hundekotproblem in den übrigen Teilorten. Lediglich entlang der Gasleitung und des Köpflesträßles im Bereich des Hornbergwaldes stellten die Bewohner fest, dass diese Bereiche verstärkt für Hundeauslaufstrecken benutzt werden. Eine Möglichkeit in diesen Waldgebieten ebenfalls Hundeklos aufzustellen, sah Miola nicht.

Die Lampe im Bereich der Schulbushaltestelle im Langert brannte offenbar den ganzen Winter über nicht, wurde der Verwaltung in der Versammlung bekanntgegeben. Die Gemeinde will umgehend das Problem beheben.

Die Installation einer weiteren Straßenlampe im Hornberg stieß dagegen auf die Skepsis der Versammlungsteilnehmer. Die schlugen vor, zunächst die unmittelbar betroffenen Anlieger zu befragen. Die einzig vorhandene Straßenlampe wäre ihrer Ansicht nach für den Teilort ausreichend.

Zum Schluss der Versammlung lud Bürgermeister Roland Miola die Teilnehmer zu einem kleinen Umtrunk ein und warb für die Benutzung des elektronischen Bürgerportals auf der Gemeindehomepage, um sich über aktuelle Themen zu informieren. Zudem bietet das Fichtenberger "eBürgerportal" die Möglichkeit, seine persönliche Meinung über die veröffentlichen Themen zu äußern.

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