Wind weht stärker als erwartet

Gute Windkraft-Standorte sieht die Zeag auf den Limpurger Bergen. Dort sei mehr Wind zu ernten als bisher angenommen. Bislang sagten Zeag-Mitarbeiter, der Ertrag sei wohl geringer, als im Windatlas angegeben.

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Optimistisch sieht die Zeag den projektierten Windpark in den Limpurger Bergen. Der Ertrag pro Windrad soll jeweils 2160 Haushalte mit Strom versorgen.

Harald Endreß, Geschäftsführer des Energieunternehmens Zeag aus Heilbronn, hat dieser Tage im Sulzbach-Laufener Gemeinderat noch einmal den projektierten Windpark vorgestellt. Bis zu 20 Windkraftanlangen könnten danach auf den Höhen zwischen Kocher- und Bühlertal entstehen. Sechs davon sind auf Gemarkung Sulzbach-Laufen rechts und links der Kohlen- und der Brünststraße geplant, weitere auf Bühlerzeller und Obersontheimer Gemeindegebiet und zwei bis drei auch in Gaildorf. Dabei handelt es sich aber nicht um das Projekt Naturstromspeicher.

Damit entspreche dieser Windpark im Limpurger Land "einem richtigen Kraftwerk", so Endress. Jedes einzelne der rund 150 Meter hohen Räder kann bis zu 6,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Das reicht aus, um jeweils 2160 Haushalte zu versorgen. Für die Zeag als Kooperationspartner der vier beteiligten Gemeinden sei der projektierte Windpark ein guter Standort. Durch den Ausbau der Kohlenstraße sei er gut erschlossen, außerdem habe ein Windgutachten ergeben, dass sogar mehr Wind zu ernten ist, als laut Windatlas möglich: bis zu sechs Meter pro Sekunde auf 150 Metern Höhe. Zudem erhoffe man sich gerade von den Anlagen auf Sulzbach-Laufener Gemeindegebiet hohe Erträge, da diese kaum durch Verschattung anderer Anlagen beeinträchtigt werden, so Endreß. Die Ableitung des Stromes sei ebenfalls bereits geklärt: Die ENBW als Netzbetreiber habe zugesagt, die mögliche Strommenge auch in ihr Netz einzuspeisen - im Umspannwerk Unterrot.

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