Will auch künftig für alle da sein

Er findet das Amt auch nach 16 Jahren Tätigkeit noch schön und trägt gerne Verantwortung. Deshalb will Robert Fischer auch in den nächsten acht Jahren als Bürgermeister von Kreßberg wirken.

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Er ist der einzige ernsthafte Bewerber für dieses Amt, auch wenn ein zweiter Fischer auf dem Wahlzettel steht. Dieser Fischer heißt mit Vornamen Andreas, wohnt in Berlin, ist Hausmann und Unternehmer, will als Kandidat der "Nein-Idee" im Falle seiner Wahl das Amt aber nicht antreten. Natürlich ist auch der Nein-Sager zur offiziellen Kandidatenvorstellung am Donnerstagabend in der Kreßberghalle eingeladen, erscheint aber nicht. Davon überzeugt sich Versammlungsleiter Ulrich Bayer zweimal, vor und nach der Bewerbungsrede von Amtsinhaber Fischer.

Es mag an den schneebedeckten Straßen liegen, an der Bekanntheit und Beliebtheit des Bürgermeisters und an der Zufriedenheit mit seiner Arbeit liegen, dass nur knapp 50 Bürger den Weg in die Halle finden. Unter den Besuchern: Ehefrau Iris und die Söhne Simon und Fabian sowie Fichtenaus Bürgermeister Martin Piott. Auch er bewirbt sich ein weiteres Mal um dieses Amt, das sein Kollege Fischer "schön und verantwortungsvoll" nennt.

Wie es sich für eine offizielle Kandidatenvorstellung gehört, stellt der Bewerber sich und seinen Werdegang von seiner Geburt am 4. Mai 1961 in Eichishof bis zum Diplom-Verwaltungswirt, Bürgermeister und Kreisrat vor. Und er blickt auf die Arbeit in den letzten Jahren zurück, hebt Kindergärten und Schulwesen als "die größten Bereiche hervor", ist hochzufrieden mit den Angeboten, dem Standard und den für alle drei Kindergärten geltenden Konzepten. Er ist zufrieden und stolz, was auf der Ebene der offenen Ganztagesschule geleistet wird und absolut unzufrieden, wie sich das Land verhält. "Wir werden weiter für eine Zulassung als Gesamtschule kämpfen", unterstreicht er sein Bemühen um die Zukunftssicherung dieser Einrichtung.

Fischer spricht Themen wie Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung, Flurneuordnung und Feuerwehrhäuser und natürlich die noch zu schließende Lücke des Radweges zwischen Rudolfsberg und Crailsheim an. "Die Altersstruktur unserer Bevölkerung wird sich verändern, die finanzielle Situation nicht wesentlich verbessern", blickt Fischer in die Zukunft. Und er befürchtet, dass die nächste Kommunalreform kommen wird. Seine Devise: Das Geschaffene erhalten und bewahren, die Einrichtungen wirtschaftlich und kostengünstig betreiben. Er will auch in Zukunft bestrebt sein, die gesunde und beständige Entwicklung der Gemeinde in engem Kontakt mit Gemeinderat, Vereinen, Organisationen, Kirchengemeinden "und natürlich mit Ihnen, den Bürgern" voranbringen. Robert Fischer will die "auf einem ehrlichen, offenen und damit auf einem menschlichen Umgang aufgebaute Zusammenarbeit" fortsetzen und auch in Zukunft "Bürgermeister für alle sein". Daran habe er sein Handeln bisher ausgerichtetet und wolle es auch in Zukunft tun. "Entscheiden Sie sich für Kontinuität", wirbt er um Stimmen am Wahlsonntag, 27. Januar. Nur einer erhebt seine Stimmer bei der Aussprache. Er fordert Geschwindigkeitsbeschränkung im Bereich Schönweiher.

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