Wild verursacht 20000 Euro Schaden

Die Jagdpächter und Jagdgenossen des Jagdreviers Bühlertann haben nach der Neuverpachtung 2014 eine Zwischenbilanz gezogen. Weiteres Thema der Versammlung war das neue Jagdrecht.

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Bürgermeister Michael Dambacher musste den Jägern und Jagdgenossen eine ernüchternde Zwischenbilanz bezüglich der Wildschadensregulierung präsentieren. Derzeit sieht es so aus, dass die entstandenen Wildschäden der beiden vorangegangenen Jahre in Höhe von rund 20 000 Euro nicht aus den Einnahmen der Wildschadenskasse sowie der geleisteten Jagdpacht gedeckt werden können. Eine Grafik veranschaulichte, dass schwerpunktmäßig in den Jagdbögen 3 und 5 die meisten Wildschäden entstanden sind. Dambacher forderte dazu auf, gemeinsam das Wildschadensproblem zu lösen. Jäger und Landwirte seien gleichermaßen gefordert, die Schäden für die künftigen Verpachtungsjahre einzudämmen, da andernfalls die Gemeindeverwaltung per Gesetz gezwungen sei, eine Umlage von allen betroffenen Grundstückseigentümern einzuholen, was wiederum einen großen finanziellen und personellen Aufwand mit sich bringe. Im Interesse aller müssten daher Jägerschaft und Landwirte noch enger und besser zusammenarbeiten.

Gemeindekämmerer Wolfgang Ziegler stellte im Anschluss noch die wesentlichen gesetzlichen Änderungen des neuen Jagdrechts vor und den formalen Weg zur Wildschadensregulierung. Fragen und Diskussionsbeiträge von Seiten der Jagdpächter und Jagdgenossen rundeten den Abend ab.

Info Weitere Informationen zum Jagdrevier Bühlertann gibt es unter www.buehlertann.de.

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