Widerstand wächst

Die Bürgerinitiative für die Bewahrung der Limpurger Berge verzeichnet nach eigenen Angaben wachsenden Zuspruch aus der Region.

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Bürger aus Michelbach und Gaildorf haben sich schon im alten Jahr zusammengefunden, "um das Ökosystem Limpurger Berge vor übereilten Eingriffen in die Natur zu bewahren". Insbesondere weisen die Aktivisten auf ökologische Probleme hin, die ihrer Ansicht nach durch den Bau von Windkraftanlagen auf den Höhenzügen entstehen könnten.

Zum Treffen der beiden Bürgerinitiativen "Pro Limpurger Berge" und "Für Gaildorf" kamen auch Bürger aus Lorenzenzimmern und Großaltdorf (Stadt Vellberg), schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Auch aus der Stadt Schwäbisch Hall seien besorgte Bürger gekommen, die das Haller Naherholungsgebiet Limpurger Berge erhalten wollten.

"Wir wollen uns gegenseitig unterstützen und voneinander lernen", erläuterte ein Sprecher der Bürgerinitiative "Pro Limpurger Berge". Die Bürger in den von Windkraftplänen betroffenen Gemeinden müssten sich mühsam mit Informationen versorgen und in die komplizierte Rechtslage einarbeiten. Nur so könne man gegenüber Projektbetreibern, Investoren, Stadtwerken, Gemeinden oder dem Landkreis auf Augenhöhe argumentieren. Ein weiterer Protestmarsch ist geplant. Er beginnt am Samstag, 9. März, um 14 Uhr am Friedhof Michelbach und soll die Schutzwürdigkeit des Waldes herausstellen.

Die Aktivisten wollen dabei die Argumentation der Stadtwerke Hall aufgreifen. Diese haben mitgeteilt, sie wollten für die Windrad-Standorte möglichst Flächen auswählen, deren Bewuchs von Stürmen beschädigt worden sei. Von Beschädigung könne heute keine Rede mehr sein, so die Windkraftgegner. Nach den Orkanen seien die Flächen nachhaltig mit Mischwald aufgeforstet worden.

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