Wasserpreis steigt

Um zehn Cent wird der Frischwasserpreis im neuen Jahr 2014 steigen. Dann kostet der Kubikmeter in der Stadt Ilshofen 1,80 Euro.

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Über die Bezugsrechte muss die Gemeinde eine ausreichende Wassermenge vom Wasserversorger NOW kaufen. Doch die Bürger verbrauchen das bereitgestellte Nass nur noch zu 52 Prozent und sparen damit so sehr, dass die Kalkulation der Stadt nicht mehr stimmt. Gespart wird auf vielfältige Weise: Landwirte bohren sich eigene Brunnen, um ihr Vieh zu tränken. Gartenbesitzer schöpfen Wasser aus Regenzisternen zum Gießen. Kommt aber ein heißer, trockener Sommer wie 2003, der Brunnen und Zisternen versiegen lässt, muss die Gemeinde genügend Trinkwasser für alle bereit halten.

Wasserbezug, Festkosten, Personalausgaben, Unterhaltung und Sanierung von Anlagen, Leitungen und Geräten schlagen zu Buche. Doch die Verbrauchsgebühren decken diese Kosten nicht mehr, weil die abgenommene Frischwassermenge kontinuierlich zurückgeht. Mit dem Wasserpreis von 1,80 Euro wäre die Kostendeckung wieder erreicht, kalkuliert Kämmerer Martin Ott. Bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen beschloss der Gemeinderat mehrheitlich die neue Versorgungsgebühr.

Der Gemeinderat Ilshofen hat zudem neue Abwassergebühren für die Jahre 2014 und 2015 beschlossen.

Die komplizierte Kalkulation der Abwassergebühr überließ die Stadtverwaltung dem Fachbüro Allevo aus Obersulm. Für 2500 Euro errechnete die Kommunalberatung, dass Ilshofen eine Schmutzwassergebühr von 2,86 Euro pro Kubikmeter und eine Niederschlagswassergebühr von 0,18 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche erheben muss, um die öffentliche Abwasserbeseitigung kostendeckend durchführen zu können. Zur Neufestsetzung der Gebühren beschloss der Gemeinderat bei zwei Enthaltungen die entsprechende Satzungsänderung.

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