Waffenkontrolle: Landratsamt erhebt Gebühr

Das Landratsamt erhebt eine Gebühr für einen Blick in den Waffenschrank. Die Waffenbesitzer müssen die Kosten für die Kontrollen übernehmen.

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70 Euro werden fällig, wenn das Ordnungsamt beispielsweise bei einem Jäger klingelt und in den Waffenschrank schauen will. Die Behördenmitarbeiter sollen laut Landratsamt "verdachtsunabhängig" die korrekte Aufbewahrung der Waffen kontrollieren. Eine entsprechende Gebührenverordnung ist mit Wirkung zum 1. April in Kraft getreten. Das Landratsamt will "zum Wohl der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" möglichst zügig bei allen Waffenbesitzern eine Kontrolle durchführen. Rund 2500 Waffenbesitzer im Landkreis Schwäbisch Hall seien davon betroffen, darunter Jäger, Sport- und Schwarzpulverschützen sowie Erben solcher Personen, die eine Waffe führen dürfen, zum Beispiel Personenschützer. Zu häufig sollen die Kontrollen allerdings nicht sein: Zwar müsse ein Waffenbesitzer jederzeit mit einer - auch wiederholten - Kontrolle rechnen. Aber: "Da relativ wenig Personal zur Verfügung steht, um die Kontrollen durchzuführen, wird dies in der Regel nicht jährlich sein", beruhigt die Sprecherin der Behörde, Ute Bürkert. Bezahlt werden müsse nicht vor Ort - die Kontrollierten erhielten einen Gebührenbescheid.

Besitzer von Schusswaffen müssen beachten, dass ihre Waffen weggeschlossen sind und dass das Behältnis, in dem sie aufbewahrt sind, dem jeweiligen Waffentyp entspricht. Die Munition müsse getrennt von den Waffen aufbewahrt werden. Die Kontrolleure überprüfen auch, dass das, was in der Waffenbesitzkarte eingetragen ist, mit dem Inhalt des Waffenschranks übereinstimmt.

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