Wärmenetz vergrößern

Einen Ausbau des Nahwärmenetzes in Untermünkheim planen die Haller Stadtwerke. Dazu müssten 80 Prozent der Anwohner mitmachen.

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Das Blockheizkraftwerk in der Untermünkheimer Schule versorgt die Anwohner mit Nahwärme. Archivfoto: Wolf-Dieter Retzbach

Im Untermünkheimer Wohngebiet Auäcker I haben die Stadtwerke Schwäbisch Hall im vergangenen Jahr einen Wärmeverbund installiert. Mehr als 90 Prozent der Anlieger haben sich dafür entschieden, ihre alten Ölheizungen durch eine neue Form der Energieversorgung zu ersetzen. Dies teilen die Haller Stadtwerke mit.

Seit Oktober 2013 wird über eine zentrale Heizungsanlage im ehemaligen Heizraum der Untermünkheimer Schule Wärme erzeugt und über ein Nahwärmenetz von den Anliegern für die Heizung und für die Warmwasserbereitung genutzt.

Die Wärmeerzeugung erfolgt vorrangig mit einem Blockheizkraftwerk mit 34 Kilowatt elektrischer und 78 Kilowatt thermischer Leistung. Zwei Gas-Brennwertgeräte mit jeweils 196 Kilowatt sorgen dafür, dass auch bei kalten Außentemperaturen ausreichend Wärme zur Verfügung gestellt werden kann, so die Stadtwerke.

Weil die Anlieger, die im Gebiet Auäcker I bereits Nahwärme beziehen, zufrieden sind und es Anfragen von weiteren Bewohnern gibt, ziehen die Stadtwerke den Ausbau des jetzigen Wärmeverbunds in Richtung Haagen für das Jahr 2015 in Betracht. Dann könnten zu den bereits 23 erschlossenen Gebäuden des ersten Abschnitts noch weitere 38 Gebäude mitversorgt werden.

Anfang April informierten die Haller Stadtwerke die Anlieger des neuen Bauabschnitts in der Untermünkheimer Weinbrennerhalle. Die Bewohner hatten die Möglichkeit, sich über Kosten und technische Zusammenhänge zu informieren. Rund 30 Anwohner nahmen teil.

Für diesen zweiten Abschnitt müssen 600 Meter Hauptleitung und rund 350 Meter Hausan-schlussleitung mit einer Gesamtinvestition von etwa 400000 Euro verlegt werden. Der Untermünkheimer Gemeinderat hat bereits Ende 2013 die Zustimmung erteilt.

Damit sich der Ausbau der Nahwärmeversorgung wirtschaftlich rechnet, sollten etwa 80 Prozent der Anwohner bei dem Projekt mitmachen, teilen die Stadtwerke weiter mit.

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