VR-Bank: Hilfe für Westheimer Angestellte - Polizei sucht Zeugen

Der Bankräuber, der am Freitagnachmittag die Filiale der VR-Bank in Westheim überfallen hatte, ist noch immer auf freiem Fuß.

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Hinweise sind laut Polizeisprecher Bernhard Kohn nicht eingegangen. Als Zeugin wird eine Radfahrerin mit gelber Jacke auf einem schwarz-gelben Mountainbike gesucht, die gegen 15.15 Uhr von Westheim in Richtung Uttenhofen fuhr. Sie trug einen Fahrradhelm und hatte einen Rucksack dabei. Die Polizei bittet die Frau und jeden, der sich zwischen 14.30 und 15.30 Uhr im Bereich der Bank aufgehalten hat, sich bei der Polizei unter Telefon (0791) 4000 zu melden.

Der Bankräuber ist den Ermittlungen zufolge zum Kinderspielplatz im Bereich Wiesenstraße/Ruppertswasen, Siedlungsstraße geflüchtet. Dort verliert sich seine Spur. Möglicherweise führte sein Weg weiter Richtung Ziegelmühle. Der Mann ist 15 bis 25 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und trug Fahrradhandschuhe. Fünf Angestellte, Frauen und Männer, befanden sich am Freitag im Schalterraum der VR-Bank, so Vorstandsvorsitzender Eberhard Spies. Darunter sei eine Auszubildende gewesen. Kunden seien zu der Zeit nicht da gewesen.

Das Wichtigste sei, dass die Angestellten den Überfall körperlich unversehrt überstanden hätten. Psychologisch werde der Vorfall aber von allen unterschiedlich verarbeitet. "Da knabbern alle dran", weiß Eberhard Spies. Deshalb werde ihnen Hilfe angeboten. Oberstes Ziel bei einem Überfall sei es, dass die Angestellten nicht zu Schaden kommen. Deshalb werde bei Schulungen gelehrt, dafür zu sorgen, dass der Räuber möglichst schnell aus der Filiale kommt. Die erbeuteten 15.000 Euro seien von der Versicherung abgedeckt. Das Materielle spiele bei einem Überfall keine Rolle. Irgendwelche "mutigen Aktionen" seien nicht erwünscht.

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