VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim hat neue Filiale in Wallhausen in Betrieb genommen

Durchweg zufriedene Mienen waren am Dienstagabend bei der offiziellen Übergabe der neuen VR-Bank-Filiale in Wallhausen auszumachen. Dabei hatte es im Vorfeld immerhin einige Irritationen gegeben.

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Vorstandsmitglied Tobias Belesnai (vorne rechts) begrüßte die Gäste bei der Eröffnungsfeier der neuen VR-Bank-Filiale in Wallhausen.  Foto: 

Den wichtigsten Punkt für die Entscheidung pro neuer Filiale der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim in Wallhausen hatte Vorstandsmitglied Tobias Belesnai sofort ausgemacht: "Die Lage!" Nun ist der Spruch "Lage, Lage, Lage" zwar dem Sprachgebrauch der Immobilienbranche entlehnt, es trifft aber im Fall der am Dienstag offiziell eingeweihten neuen Bankräume in Wallhausen zweifellos genauso. Bislang abseits der B 290 bei der Kirche versteckt, sind die VR-Partner jetzt direkt im Ort zu finden. Sieben Parkplätze, barrierefreier Zugang, mustergültiger Automatenbereich mit 24- Stunden-Service, zwei Service-Plätze im Erdgeschoss, fünf Beratungsräume, dazu Sicherheit, Technik und Elektronik auf neuestem Stand: Angesichts dessen dürfte Kunden- wie Banker-Herz nach Kräften hüpfen.

Die erste Beschwerde sagte denn auch nur wenig über die Situation der jetzt im Gebäude des früheren Gasthauses "Goldenes Fass" untergebrachten Geschäftsstelle: "Die Parkplätze reichen nicht." Denn das dürfte nur während der gut besuchten Eröffnung der Fall gewesen sein. Im Übrigen lobte Bürgermeisterin Rita Behr "den gelungenen Umbau", den sie als "wichtigste Infrastrukturmaßnahme der Bank vor Ort" kennzeichnete. Selbst in Zeiten des Online-Bankings brauche es für etliche Finanzaktionen nach wie vor umfassende Beratung am Ort. Allerdings läge insofern "ein kleiner Schatten" über der Baumaßnahme, als damit die Schließung der Filiale in Michelbach/Lücke einhergegangen sei.

Tobias Belesnai hatte zuvor nochmals die Entscheidung kontra Michelbach durchleuchtet. Dort sei seit Jahrzehnten nicht mehr investiert worden, die Kundenfrequenz sei zuletzt schwer rückläufig und eine Sanierung wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen. Anders gesagt: Es war schlicht zu teuer und unrentabel, den Standort beizubehalten. Auf 270 Quadratmetern in zwei Etagen sollten die Mitarbeiter am neuen Standort künftig auch alle VR-Bank-Kunden zufriedenstellen können.

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