Vor Matsch und Sand kapituliert

Es knattert im Tal vor Uttenhofen, Schlamm spritzt durch die Luft, Anfeuerungsrufe ertönen am Rande der Rennbahn - am Samstag steht das Berghof Racing Team Kopf: Das alljährliche Mofarennen ging am Wochenende in die zehnte Runde.

|
Vorherige Inhalte
  • Im tiefen Sand kapituliert das ein oder andere Mofa. Die Motoren kleben bei der Hitze zu - vor allem dann, wenn sie kurz davor durch den nassen Schlamm gepeitscht wurden. 1/4
    Im tiefen Sand kapituliert das ein oder andere Mofa. Die Motoren kleben bei der Hitze zu - vor allem dann, wenn sie kurz davor durch den nassen Schlamm gepeitscht wurden. Foto: 
  • Fixiert: In diesem Jahr müssen die Fahrer besondere Hürden nehmen. 2/4
    Fixiert: In diesem Jahr müssen die Fahrer besondere Hürden nehmen. Foto: 
  • Wie jedes Jahr werden die Fahrer von zahlreichen Zuschauern beobachtet. 3/4
    Wie jedes Jahr werden die Fahrer von zahlreichen Zuschauern beobachtet. Foto: 
  • Balanceakt: Im Matsch und auf zwei Rädern ist Konzentration gefragt. 4/4
    Balanceakt: Im Matsch und auf zwei Rädern ist Konzentration gefragt. Foto: 
Nächste Inhalte

Es knattert im Tal vor Uttenhofen, Schlamm spritzt durch die Luft, Anfeuerungsrufe ertönen am Rande der Rennbahn - am Samstag steht das Berghof Racing Team Kopf: Das alljährliche Mofarennen ging am Wochenende in die zehnte Runde.

Drei Stunden heißt es für die teilnehmenden 18 Teams Runden drehen - je mehr, desto besser. "Höher, schneller, weiter" ist heuer das Motto. Die Rennstrecke wurde auf die andere Hangseite des kleinen Bergs vor Uttenhofen verlegt. Die Fahrer müssen mehr Höhenmeter bezwingen. Eine Sandgrube wurde in die Strecke eingebaut. Neben diesen Neuerungen gibt es altbewährte Hindernisse, wie ein Schlammloch oder eine S-Kurve.

Die Strecke fordert ihren Tribut: Nach nur wenigen Minuten geben sich die ersten Teams geschlagen. Ihr Mofa kann und will nicht mehr! "Kommen die Mofas aus dem nassen Schlamm in die Sandgrube, kleben die Motoren bei dieser Hitze zu", erklärt Marco Kramer, zweiter Vorstand des Vereins. Fahrer und Mechaniker müssen immer wieder Mofas säubern und reparieren.

Tüfteln bis zur letzten Minute

Die Kleidung von Fahrer Markus Bach vom Team BRT-Allstars ist schlammbespritzt, seine Haut vom Matsch überzogen. Der Westheimer und seine beiden Kollegen haben wenig Glück: Ihr Mofa kann der Belastung nicht standhalten. Eineinhalb Stunden lang fällt es aus. Die Abtriebswelle des Getriebes sei kaputt, heißt es seitens des Team-Mechanikers. "Sonst hätten wir mehr als 66 Runden geschafft", ist sich das Team um Markus Bach sicher.

Bis zur letzten Minute wird getüftelt. Mit Erfolg - das Team rettet sich zumindest über die Ziellinie und schafft es somit in die Wertung. Sieger wird das Team Yamaha Monster aus Gaildorf mit 157 Runden.

"Am besten gefällt mir der Mix aus Profi- und Laienfahrern", sagt Zuschauer Eduard Müller aus Michelbach. Wäre er jünger, so mutmaßt er, würde es ihn auch reizen, mitzufahren. "Jetzt schaue ich lieber zu", räumt er lachend ein.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Hörlebach: Mann stirbt in Autowrack

Der Mann hatte wohl einen 19-Jährigen übersehen. Dessen Beifahrerin und die beiden weiteren Insassen wurden leicht verletzt. weiter lesen