Von Stetten kritisiert Windkraftpläne

Die Gegner des geplanten Windparks im Brüchlinger Wald hörten es gerne: "Windräder kann man nicht gegen den Willen der Bürger bauen", erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten.

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Die "Besorgten Bürger", die sich gegen den geplanten Bau von 18 Windrädern im Brüchlinger Wald wehren, hatten den CDU-Parlamentarier zu einem Gespräch ins Mawell Resort eingeladen. Rund 50 Bürger (unter ihnen auch Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg, in dessen Forst die EnBW den Windpark errichten will) verfolgten die Diskussion. Die Bürgerinitiative will nach und nach sämtliche Abgeordnete aus Hohenlohe in Sachen Windkraft befragen.

Christian von Stetten machte keinen Hehl daraus, was er von der Windkraft hält - nämlich nicht viel. Die Ungereimtheiten beginnen für den Freiherrn schon bei der Suche nach den Vorranggebieten: "Die doppelte Planung von Kommunen und dem Regionalverband habe ich noch nie verstanden - da wird das Geld gleich doppelt herausgeschmissen und die Bürger blicken nicht mehr durch, wer letztendlich über die Standorte bestimmt."

Wenn es nach dem CDU-Abgeordneten ginge, würden sämtliche Windräder nur noch nach der "10-H-Regel" gebaut, wie sie der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer favorisiert und wie sie auch die Bundesregierung im Entwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz empfiehlt (EEG). Windmühlen sollen demnach als Abstand zu Wohngebieten mindestens den zehnfachen Wert ihrer Höhe einhalten.

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