Vom Projekt zum Dauerauftrag

Der "Projektchor" Brettheim feiert sein zehnjähriges Bestehen und lädt daher zum Jubiläumskonzert ein. Das "Best-of" läuft am Samstag, 8. November, 19.30 Uhr, in der Peter-und-Paul-Kirche in Brettheim.

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Der Brettheimer "Projektchor" ist eine Dauereinrichtung geworden. Morgen gibt der Chor ein Konzert zum zehnjährigen Bestehen in der Kirche. Privatfoto

Eigentlich sollte es nur ein kurzfristiger Arbeitstitel sein: "Projektchor". Doch auch nach zehn Jahren hört Brettheims jüngster Chor noch immer auf diesen Namen. Laut Dirigentin Eva Hammer haben sich die Aktiven schlicht an den Arbeitstitel gewöhnt und ihn sogar liebgewonnen.

Die Idee für den Chor entstand im Mai 2004 während einer Zeltmission der Liebenzeller Mission. Wie eine Sängerin der ersten Stunde berichtet, waren viele Brettheimer tief bewegt von den Worten des Predigers Klaus-Dieter Mauer.

Nach den Zelttagen hatten schließlich ein paar Frauen die Idee, einen Gospelchor für Junggebliebene zu gründen, um den neu entfachten Funken des Glaubens mit Musik und in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten weiterzuleben. Der Projektchor war geboren. Das Liedgut setzt sich aus klassischen Gospels, Songs des "Oslo Gospel Choirs" und neuen deutschen geistlichen Liedern zusammen.

Die meisten Chormitglieder, vor zehn Jahren waren es gerade mal acht, hatten keine musikalische Erfahrung. Sopran, Alt, Tenor und Bass waren Fremdwörter. Doch die Sängerinnen und Sänger waren lernfreudig und ausdauernd: Bald gab der Projektchor erste Konzerte, sang in Gottesdiensten und produzierte sogar eine eigene CD.

Für den Gründungs-Dirigenten Markus Hammer und die bald 30 Sänger wurde aus dem Projekt ein Dauerauftrag. Ebenso wie für seine Nachfolger Eva und Thomas Hammer, die mit dem Chor in den letzten Monaten das Jubiläumsprogramm einstudierten. "Wir bieten das Beste aus zehn Jahren Projektchor mit der besten Nachricht der Welt", beschreibt Eva Hammer den Dauerauftrag des Projektchors. Info Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die "Ebola Nothilfe" des Deutschen Instituts für ärztliche Mission wird gebeten.

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