Viel Applaus für Peter Schad und seine Oberschwäbischen Musikanten in Bühlertann

Fast schon Kultcharakter haben Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten in Bühlertann. Auch bei ihrem mittlerweile 13. Auftritt in der Festhalle war die Begeisterung der Bühlertanner ungebrochen.

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  • Im gestreckten Zeigefinger von Dirigent Peter Schad steckt viel Musik. Damit setzt er Akzente, und seine Oberschwäbischen Musikanten wissen auch beim Konzert in Bühlertann genau, was zu tun ist. 1/2
    Im gestreckten Zeigefinger von Dirigent Peter Schad steckt viel Musik. Damit setzt er Akzente, und seine Oberschwäbischen Musikanten wissen auch beim Konzert in Bühlertann genau, was zu tun ist. Foto: 
  • Tobias Zinser ist bei seinen Trompetensoli ganz in die Musik versunken. 2/2
    Tobias Zinser ist bei seinen Trompetensoli ganz in die Musik versunken. Foto: 
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Es gibt bei diesem Konzert Zuhörer, die kommen genau einmal im Jahr nach Bühlertann - dann, wenn Peter Schad auftritt. Einer von ihnen ist Karl-Heinz Weidenmüller aus Oberndorf. Die Oberschwäbischen Dorfmusikanten begeistern ihn auf der ganzen Linie: "Natürlich komme ich nächstes Jahr zum 14. Auftritt von Peter Schad wieder. Der 22. März ist in meinem Kalender schon vorgemerkt."

Peter Schad und sein Publikum, das ist Zuneigung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Der Meister scheint sein Publikum richtig zu lieben. Schon vor dem Konzert und in jeder Pause tourt er durch den mit rund 450 Besuchern besetzten Saal und sammelt die musikalischen Wünsche seiner Fangemeinde. So entwickelt sich der Auftritt allmählich zu einem Wunschkonzert. Denn für Schad ist es Ehrensache, dass die Wünsche - wenn es zeitlich möglich ist - alle erfüllt werden.

Der charmante Wurzacher verfügt über oberschwäbisches Temperament und kann bei seinem Konzert auf eine Fülle unvergesslicher Hits zurückgreifen. Sein Markenzeichen ist die volkstümliche Blasmusik - und die kommt an. Das Publikum kennt alle Hits, will sie immer wieder hören und singt mit. Florentiner Marsch, "Auf der Vogelwiese", "Gablonzer Perlen", "Jasminia" - die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Die Mischung aus Walzer und Polka, gepaart mit gekonnten Soloeinlagen erntet viel Applaus.

Conny Schuler, "die schwäbische Nachtigall", wie Peter Schad sie liebevoll ankündigt und humorvoll meint, sie sei die einzige Filialleiterin einer Bank, die sich noch in der Öffentlichkeit sehen lassen kann, hat im Publikum ebenso ihre Fangemeinde wie Simon Föhr, "der schwäbische Caruso". Und wenn Tobias Zinser mit seiner Trompete antritt, dann sind die Rufe nach Zugaben schon vorprogrammiert.

Der gestreckte Zeigefinger ist sein Markenzeichen

Peter Schad beim Dirigieren zu beobachten, ist sehenswert. Er ist kein Dirigent, der sich körperlich verausgabt. Sein Markenzeichen ist vielmehr der gestreckte Zeigefinger der rechten Hand oder die schwungvolle Kreisbewegung, die mehr Tempo fordert. Seine Akzente setzt er sehr zurückhaltend.

Nach der zweiten Pause des Konzerts erscheint die Kapelle zunächst ohne Peter Schad auf der Bühne und fängt an zu spielen. Als der Meister nach wenigen Takten wieder präsent ist, ruft es aus dem Publikum "ohne Dirigent" - die versierten Musiker klingen halt auch ohne ihren Leiter gut. Peter Schad steckt das lächelnd weg. Er weiß, dass ihn sein Publikum liebt. Die Oberschwaben sind ein eingespieltes Team, sonst würden sie nicht schon seit 30 Jahren bestehen.

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