Verwaltung auf dem Prüfstand

Die Stadtverwaltung Gerabronn will wissen, wie sie ihre Arbeit verbessern kann. Eine Organisationsuntersuchung soll darüber Aufschluss geben.

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Mit der Untersuchung hat der Gemeinderat die Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg (GPA) beauftragt. Bürgermeister Klaus-Dieter Schumm hält die Untersuchung aus zwei Gründen für notwendig: Zum einen sei die Organisation der Stadtverwaltung seit Jahrzehnten nahezu unverändert, obwohl sich die Aufgaben und die Arbeitsweisen verändert hätten. Zum anderen stehe mit der beabsichtigten Reaktivierung des alten Rathauses der Umzug der Verwaltung in neue Räume bevor. "Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir aufgestellt sind und was wir ändern müssen. Wenn alles in Ordnung ist, dann ist es auch recht", sagt Schumm in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Die Untersuchung soll rund 10 000 Euro kosten, für weitere 3300 Euro soll die GPA das Raumprogramm für die neuen Räume der Verwaltung erstellen.

Während Heidegret Mayer und Helmut Bauer von der Freien Wählervereinigung die Untersuchung begrüßten und Manfred Schuch (CDU) darauf hinwies, dass diese ein Grundstock für die Planungen des Rathausumbaus sei, stieß das Vorhaben bei der SPD auf Skepsis. Hans Hacker meinte, seine Erfahrung sei, dass solche Untersuchungen viel Geld kosteten und nichts brächten. Gerhard Ellinger betonte, es sei wichtig, die Rathausmitarbeiter einzubeziehen, und Gerd Steinbrenner sähe es lieber, wenn die Stadtverwaltung die Untersuchung selber machen würde. Gegen die Untersuchung stimmten Frank Mäschig und Gerd Steinbrenner, während sich Hans Hacker und Gerhard Ellinger enthielten.

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