Vereint gegen Windräder im heimischen Wald

Der Widerstand gegen im Wald geplante Windkraftanlagen in der Region wächst. Die Bürgerinitiativen erfahren nach eigenen Angaben viel Zuspruch.

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Bürger aus Michelbach und Gaildorf haben sich bereits im vergangenen Jahr zusammengefunden, um "das Ökosystem Limpurger Berge vor übereilten massiven Eingriffen in die Natur zu bewahren". Sie wollen keine Windkraftanlagen im Wald. Beim jüngsten Treffen der Bürgerinitiativen "Pro Limpurger Berge" und "Für Gaildorf" in Michelbach konnten die Initiatoren auch Bürger aus Lorenzenzimmern und Großaltdorf (Stadt Vellberg) begrüßen. Auch aus Hall waren Bürger gekommen, die das Naherholungsgebiet Limpurger Berge erhalten wollen.

"Wir wollen uns gegenseitig unterstützen, voneinander lernen", bringt ein Sprecher der Initiative "Pro Limpurger Berge" die Kooperation auf den Punkt. Bürger in betroffenen Gemeinden müssten sich mühsam mit Informationen versorgen und in die komplizierte Rechtslage einarbeiten. Nur so könne man mit Projektbetreibern wie den Stadtwerken, Gemeinden und Landkreis auf Augenhöhe argumentieren.

Beim nächsten Protestmarsch am 9. März in Michelbach (Treffpunkt am Friedhof um 14 Uhr) soll "die besondere Schutzwürdigkeit des Waldes herausgestellt werden". Hintergrund: Die Stadtwerke wollten laut Zeitungsbericht möglichst Flächen auswählen, die von früheren Stürmen geschädigt waren. Nach den Orkanen "Wiebke" 1990 und "Lothar" 1999 seien die betroffenen Flächen jedoch mit Mischwald aufgeforstet worden, erläutert die Initiative, "das war nachhaltig und sollte jetzt bewahrt werden".

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