Verein bringt Musik nach Stimpfach - 150 aktive Sänger und Musiker

Hinter dem Namen Gesang- und Musikverein Stimpfach (GMV) verbirgt sich jede Menge Musik.

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In der Jugendkapelle üben die Nachwuchsmusiker gemeinsam zu spielen und aufeinander zu hören. Foto: GMV

Ein Männerchor mit 24 aktiven Sängern, der gemischte Chor Spektachorlär mit 33 Sängerinnen und Sängern, die Minimusiker, die schon in der Grundschule ein Blasinstrument erlernen, eine 25-köpfige Jugendkapelle, die Stammkapelle und eine Projektkapelle – beide mit rund 35-Musiker-starker Besetzung. Kurzum: 150 Aktive singen und musizieren im GMV. Insgesamt hat der Verein 300 Mitglieder.

„Gesang und Musik unter einem Namen vereint, das kommt nicht oft vor“, weiß Walter Scheiner, der 34 Jahre lang den Vereinsvorsitz innehatte und 2012 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Die Kombination ergänzt sich gut – und bringt viel Gutes für Stimpfach: Es gibt kaum eine Veranstaltung in der 3000-Einwohner-Gemeinde, bei der der GMV nicht vertreten ist. Egal, ob Neujahrskonzert, der musikalische Zug durch den Ort am weißen Sonntag, das Spielen unterm Maibaum, die Fronleichnamsprozession, Kinderferienprogramm, Straßenfest, die Teilnahme am Fränkischen Volksfest, das Spiel am Kriegerdenkmal, Martinsumzug oder Weihnachtsmarkt – wann immer etwas los ist, sorgt der GMV für die musikalische Begleitung.

„Alle zwei Jahre richten wir den Fasching in Stimpfach aus. Das ist ein Riesengeschäft, bei dem alle mit anpacken müssen“, sagt der erste Vorsitzende Gebhard Schips. Und Hubert Erhardt, zweiter Vorsitzender, ergänzt: „Wenn’s drauf ankommt, helfen alle mit. Das klappt wirklich gut.“ Vom Erlös dieser Veranstaltung lebt der Verein.

Seinen Ursprung hat er im traditionsreichen Sängerbund, der 1985 seinen hundertsten Geburtstag feierte. In dem reinen Männerchor singen alle Sänger mit großer Begeisterung. Im jungen Chor Spektachorlär singen Männer und Frauen gemeinsam. Weltliche und geistliche Lieder übt der junge Chor ein und auch fremdsprachliche Chorsätze gehören zu seinem Repertoire.

Die Musikkapelle will einerseits die Tradition der Blasmusik bewahren und andererseits durch ihre moderne Ausrichtung Menschen jeden Alters ansprechen und zum Mitmachen motivieren. Sie beherrscht unterschiedliche Stilrichtungen: Der Bogen reicht von traditioneller zu konzertanter und sinfonischer Blasmusik. Ein Schwerpunkt ist die Ausbildung der Jungmusiker. Sie erlernen ihr Instrument im Verein. „Durch die intensive Jugendarbeit ziehen wir unseren eigenen Nachwuchs heran“, sagt Hubert Erhardt. „Das ist unser großes Plus.“

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