Umzug für die Arbeit

283 Menschen sind 2012 in Rosengarten zugezogen. Bürgermeister Jürgen König begrüßte 30 von ihnen gestern beim Neubürgergespräch im Uttenhofener Rathaus. Die Aktion gibt es bereits seit 23 Jahren.

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Romus (34) und seine Frau Rodica Bucsai (31) aus Rumänien leben als Familie seit genau einem Jahr in Rosengarten. Sohn Tomas (13) geht in die Werkrealschule im Schulzentrum West, Sohn Lucas (4) ist noch im Kindergarten.

Romus Bucsai war vorher einige Jahre monatlich in Deutschland tätig. 2012 zog er komplett in die Haller Kreisgemeinde. Die Familie kam aus den rumänischen Karpaten. Dort gab es keine Industrie. "Ich habe hier eine Firma gegründet, Schwerpunkte sind Boden- und Fliesenlegen. Es ist ein gutes Arbeiten", freut er sich.

In Rumänien sei keine feste Arbeit zu finden. Auch seine Frau Rodica Bucsai möchte Arbeit suchen. Zunächst nimmt sie an einem Deutsch-Sprachkurs teil. Tomas freut sich über seine Schule und die neuen Freunde.

Für viele der 30 Neubürger war die berufliche Veränderung Hauptgrund für den Umzug, aber auch die Liebe und günstige Bauplätze. "Ich bin mit meiner Lebenspartnerin jetzt in Westheim zusammengezogen", war von Jörg Bähr zu hören. Er kommt aus Rheinland-Pfalz. Eine Frau kommt aus Indien, viele aus Baden-Württemberg.

2012 hatte Rosengarten 5071 Einwohner und 2378 Haushalte. 230 Einwohner sind weggezogen, 283 kamen hinzu. "Wichtig ist, dass man sich gegenseitig noch gut kennt. Ich hoffe, dass Ihre Entscheidung für die neue Heimat eine gute Entscheidung bleibt", betonte Bürgermeister Jürgen König am gestrigen Sonntag im Rathaus.

Er informierte über den 1972 aus drei selbständigen Gemeinden entstandenen Ort Rosengarten - aus Westheim, Uttenhofen und Rieden. Mit informativen Bildern stellte er das Gemeindeleben vor. Die Grundversorgung der Bürger sei gesichert. Das geschäftliche Angebot sollte genutzt werden, um die Struktur der Geschäfte zu stärken, war seine Bitte. König stellte auch die kommunale Infrastruktur kurz vor. "Unsere Pflichtaufgaben haben wir erledigt, es geht immer darum, die Einrichtungen zu unterhalten, sanieren und modernisieren. "Wir sind finanziell zwar nicht auf Rosen gebettet, aber ich glaube, dass kaum Wünsche offen sind." Auch Kämmerer Andreas Anninger informierte kurz über seine Arbeit.

Eine Besonderheit ist in Rosengarten die eigene Stromerzeugung. Sie reicht für alle privaten Bewohner und wird weiter ausgebaut. "Ich bin mit meiner Familie hier seit 25 Jahren, wir fühlen uns sauwohl und engagieren uns zusammen mit Ihnen", sagte König. "Damit tragen wir zu einer guten Atmosphäre in unserer Gemeinde bei."

Informiert wurde von der neuapostolischen und katholischen Kirche über ihre Arbeit. Zahlreiche Mitglieder der Vereine berichteten und luden die Neubürger ein.

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