Überragendes Fleckvieh-Material

Die Jungviehprämierungen in Schrozberg haben lange Tradition. Viele Bauern aus Schrozberg und Umgebung waren schon vor dem 2. Weltkrieg hervorragende Fleckviehzüchter. Die Ställe waren voll mit Vieh.

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Das zur Jungviehprämierung in Schrozberg vorgestellte Material war auch heuer wieder von herausragender Qualität. Foto: Otto Kurz

Inzwischen hat sich die Zahl der Fleckviehzüchter infolge des Strukturwandels stark verringert, aber die Qualität der vorgestellten Rinder ist überragend geworden. Ein zweiter Preis wird nur noch ganz selten vergeben. Bei heißem Sommerwetter wurde heuer am Jakobifest-Montag wieder Jungvieh prämiert. Viele Zuschauer freuten sich an den Rindern und verfolgten die Prämierung.

Die Fleckviehzüchter aus der Region stellten 61 Rinder vor. Das Herrichten und an den Strick gewöhnen der heute überwiegend freilaufend aufwachsenden Rinder ist eine zusätzliche Arbeitsbelastung für die Züchter. Den Züchtern ist es ein Anliegen, den Kontakt zur Stadtbevölkerung zu pflegen und sie über ihre Sorgen und Probleme aufzuklären. Dazu bietet eine Jungviehprämierung eine gute Gelegenheit.

Dieses Jahr wurden super elegante, bestens gepflegte und gut entwickelte Rinder mit sehr guten Fundamenten und Euteranlagen vorgestellt. Deshalb vergab das Preisgericht nur erste Preise. Bei der Reihung der Rinder musste das Preisgericht oft die inneren Werte eines Rindes, also die Milchleistungswerte von Vater und Mutter, zur Entscheidung heranziehen.

Den Siegerpreis der Klassen elf bis 20 Monate errang eine elegante, tiefrippige Vanel-Tochter von Claudia Groß aus Heufelwinden. Der Reservesieg ging an eine formschöne, korrekte Romboss-Tochter von Bernd Hofmann aus Billingsbach.

Siegerrind der Klassen über 20 Monate wurde eine Losam-Tochter mit bester Euteranlage von Thomas Heilmann aus Schrozberg. Und den Reservesieg errang eine korrekte Ermut-Tochter von Thomas Heilmann aus Schrozberg.

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