TSV Blaufelden bereitet sich auf Jubiläum am Wochenende vor

Einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine Hohenlohes feiert am morgigen Samstag sein 150-jähriges Bestehen. Der TSV Blaufelden blickt auf eine erfolgreiche und ereignisreiche Geschichte zurück.

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Die Vorbereitungen auf den großen Festabend am Samstag laufen auf Hochtouren. Rund 500 Gäste aus nah und fern werden nach Angaben von Kurt Schenk, Vorsitzender des TSV Blaufelden, erwartet. "Einige Hochkaräter", wie Schenk Wolfgang Drexler, den Präsidenten des Schwäbischen Turnerbundes, oder Landrat Gerhard Bauer bezeichnet, werden unter anderem zum Festakt kommen.

"Ich freue mich auf den Abend. Seit Oktober stecken wir in den Vorbereitungen - ich hoffe, dass alles gut über die Bühne geht", sagt Kurt Schenk. Und damit der Verein in seinem Jubiläumsjahr in der ganzen Gemeinde präsent ist, gibt es besondere Aktionen. Zum einen backen die Bäckereien Sohns und Illig ein Jubiläumsbrot, ein Roggenbrot, in das die drei Buchstaben "TSV" eingebrannt sind. Das Gasthaus Krone bietet das ganze Jahr über Fitnessgerichte an - in Kooperation mit dem TSV Blaufelden. "Die Leute sollen sehen, dass sich etwas tut", so Schenk.

Dass sich in den vergangenen 150 Jahren einiges getan hat, zeigt die Vereinsgeschichte. In sechs Abteilungen - Badminton/Volleyball, Fußball, Leichtathletik/Sportabzeichen, Taekwondo, Tennis und Turnen - bietet der Verein seinen Mitgliedern ein gut sortiertes Angebot im Breiten- und Wettkampfsport.

Der Sport hat heutzutage einen großen Stellenwert in der Bevölkerung. Die Möglichkeit, Sport zu treiben, hat sich in den letzten 150 Jahren enorm verändert. Es gibt viele Sportarten, für die Sportstätten unterschiedlichster Art benötigt werden. So auch eine Turnhalle.

Nachdem die Turnhalle in den letzten Kriegstagen 1945 völlig zerstört worden war, konnte im Jahr 1958 die Turn-und Festhalle eingeweiht werden. Bis Ende 2011 stand sie dem TSV Blaufelden zur Verfügung - 2012 konnte der Sportbetrieb in die neu gebaute Mehrzweckhalle verlegt werden. Die 60er-Jahre waren von einer stetigen Aufwärtsentwicklung des Vereins gekennzeichnet. Neue Abteilungen wurden gegründet, das sportliche Angebot erweitert und die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt.

Auch die Leistungen der Blaufeldener Sportler fanden in diesen Jahrzehnten überregionale Beachtung. So konnten beispielsweise die Fußballer in der Saison 1970/71 mit dem Aufstieg in die A-Klasse (heutige Bezirksliga) den bisher größten Erfolg erreichen. Außerdem wurde die Taekwondo-Kämpferin und Ausnahmesportlerin Cathrin Vetter im Jahr 1992 als bislang erfolgreichste Sportlerin der Vereinsgeschichte geehrt. Sie erreichte den dritten Platz bei den Europameisterschaften.

Die Tennis-Damenmannschaft stieg in der Sommersaison 2009 in die Verbandsliga auf.

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