Trittstein für die Natur

In den letzten Jahren hat Frieder Gröner begonnen, sein Grundstück in ein Naturparadies zu verwandeln. Im Herbst sollen noch weitere Bäume hinzukommen. Der NABU Rot am See unterstützt ihn dabei.

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Aktive Mitglieder des NABU Rot am See pflanzen Bäume auf der Wiese von Frieder Gröner bei Schrozberg-Sigisweiler. Privatfoto

"Hier entsteht ein Paradies für Tiere und Pflanzen", freut sich Prof. Dr. Ulrich Kreutle, Vorsitzender der NABU-Gruppe Rot am See und zeigt auf eine große Wiese mit Obstbäumen am Rande des begradigten Bachlaufsvon Sigisweiler bei Schrozberg.

Gemeinsam mit sechs weiteren NABU-Aktiven aus Rot am See pflanzte er kürzlich 22 Jungbäume auf dem Grundstücks des Mitglieds Frieder Gröner. Passend zum Standort war die Wahl auf Weiden, Säulen- und Schwarzpappeln sowie Schwarzerlen gefallen.

"Gerade die Schwarzerle ist wichtig", meinte Prof. Dr. Ulrich Kreutle, "denn sie gehört zu den am frühesten blühenden heimischen Baumarten und bietet damit rechtzeitig Nahrung unter anderem für Wildbienen."

Frieder Gröner pflanzte Obstbäume in eine bestehende Streuobstwiese nach und umrahmte sie mit heimischen Wildsträuchern. Kurz vor der Aktion hatte er eine Blumenwiese in Grünland eingesät.

Die Blumenwiese soll Leckereien beispielsweise für Bienen, Hummeln und Insekten bieten. So entsteht in den nächsten Jahren durch das Engagement von Frieder Gröner ein wichtiger Trittstein für Tiere und Pflanzen in der ansonsten ziemlich ausgeräumten Agrar-Landschaft.

"Wir werden ihn dabei auch in Zukunft tatkräftig unterstützen", verspricht Prof. Dr. Ulrich Kreutle.

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