Teamplayer verlässt Schule

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Elternbeiratsvorsitzende Ina Köber (links) und Konrektor Joachim Kraft (rechts) verabschieden Oliver Grau.  Foto: 

Wenn man als Rektor nach zehn Jahren am Ende seiner Amtszeit großes Lob von Schulamt, Kollegen, Gemeinde und den Elternvertretern erhält, hat man so gut wie alles richtig gemacht. So wie Oliver Grau, ehemaliger Leiter der Gemeinschaftsschule Rot am See.

Den Wiederaufstieg mit der Schule geschafft, so beschreibt Konrektor Joachim Kraft die Jahre mit Grau. „Mit ihm geht ein echter Teamplayer.“ Bürgermeister Gröner ergänzt: „Sie haben die Schule geprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist.“ Das lag nicht nur an den um 50 Prozent gestiegenen Schülerzahlen, sondern auch an Projekten wie der neuen Mensa und der Gründung des Arbeitskreises Beruf.

Schule geprägt und mitgestaltet

Schulamtsleiter Joachim Rimmele hat Grau schon als Junglehrer gekannt. Wegen seiner vielen Stationen habe er jährlich eine Beurteilung schreiben müssen. „Zum Glück muss die nächste jetzt ein anderer schreiben“, erklärt er. „Mir gingen schon langsam Prosa und Superlative aus.“

Außerdem dankte er Grau für die Sicherung und Weiterentwicklung des Standorts der Schule in Rot am See und seinen Mut. Letzteren bräuchte er aber schon alleine deshalb, weil er VfB Stuttgart-Fan ist.

Apropos VfB: Grau fährt nicht nur in die Mercedes-Benz-Arena, sondern auch schon mal mit dem FC-Bayern-Fanbus. Das unterstellen ihm seine Kollegen. „Da hat mich ein Kumpel eingeladen. Ich habe mich aber dezent zurückgehalten“, erzählt Grau.

Dass er bereits mit 31 Jahren zum Schulleiter ernannt wurde, sei kein Problem gewesen. „Es kommt nicht auf das Alter an, sondern darauf, ob man es sich zutraut. Außerdem muss man sich der Aufgaben bewusst sein.“ Und die seien völlig andere als die eines Lehrers.

Seit diesem Schuljahr ist Grau Schulleiter der Eichendorffschule in Crailsheim. „Der Wechsel war eine persönliche, und sicherlich keine leichte Entscheidung.“ Er sei aber sehr gerne in Rot am See gewesen. „Es gab sehr viele Höhepunkte in meiner Zeit hier.“ Die Schule werde ihm immer ein Teil in seinem Herzen sein. „Aber ohne Schulamt, Gemeinde, Kollegen und gute Seelen würde die Schule heute nicht so gut dastehen.“

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