Team "Hohenlohe" will an Allgäu-Orient-Rallye teilnehmen - Maskottchen reist mit

Bei der Allgäu-Orient-Rallye fahren zwei Teams aus der Gegend mit: das Team "Sternenreiter", das wir in der vergangenen Woche vorgestellt haben, und das Team "Hohenlohe" mit dem Maskottchen Kuhmel.

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Noch ist allerdings nicht ganz klar, ob "Hohenlohe" bei der Rallye überhaupt fahren kann, es fehlen dem Team zwei Mann und, was fast noch wichtiger ist, ein Auto. "Sechs Fahrer, drei Fahrzeuge, so lauten die Regeln", sagt Roland Seckel und startet gleich einen Aufruf: "Wer ein bisschen verrückt ist und nach Jordanien fahren will, der soll sich melden." Es braucht nicht viel dazu. Ein altes Auto, zwei Fahrer und viel Lust auf Abenteuer. Denn das ist das Ziel: im Mai von Oberstaufen über die Türkei und unter Umschiffung von Syrien nach Jordanien fahren. Nach gut drei Wochen müssten die 111 Rallye-Teams das geschafft haben.

Dass das Team "Hohenlohe" in Amman mit dabei ist, da sind sich Roland Seckel (Ilshofen), Mario Gröger (Wolpertshausen), Peter Rahm (Crailsheim) und Sebastian Kühner (Bietigheim-Bissingen) sicher, auch wenn die zwei Männer (oder Frauen) noch fehlen. "Es gibt immer wieder Teams, die nicht voll werden. Die teilen sich dann auf", sagt Gröger. Doch das ist nicht der Plan. Am liebsten wäre ihnen "jemand aus der Gegend", erklären sie. "Wir wollen ja Hohenlohe repräsentieren."

Und was hat es mit dem Maskottchen Kuhmel auf sich, einem etwas ungestalt wirkenden Vierbeiner? "Kuhmel ist die Mischung eines Kamels und einer Kuh", sagt Seckel. Eine Kuh versteht sich für eine Rallye mit Startpunkt Allgäu von selbst, und das Kamel wartet am Zielort. Es ist lebendig, die Siegestrophäe, und wird jedes Jahr von der jordanischen Königsfamilie gestiftet. "Doch das Kamel und die Autos bleiben im Land und werden für gute Zwecke gespendet", erklärt Rahm.

Die vier Teilnehmer des Teams "Hohenlohe" sind mittlerweile in die Reisevorbereitungen eingestiegen. Eifrig werden Ersatzreifen gekauft und Landkarten studiert, denn ein Navi ist verboten. "Deshalb ist es gut, wenn man sich ein bisschen in der Geografie auskennt", sagt Mario Gröger, der auch an einen Kompass denkt. "Und Signalraketen? Braucht's die auch?", scherzt er. Allerdings: "Wir wollen nicht unbedingt gewinnen. Wir wollen nur dabei sein und ankommen. Das ist das Ziel."

Info Wer an der Allgäu-Orient-Rallye teilnehmen will, soll sich unverbindlich aber schnell beim Team "Hohenlohe" melden per E-Mail: team-hohenlohe59@web.de. Weitere Infos auch hier: www.allgaeu-orient.de.

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