Täglich nur ein Start und eine Landung

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Improvisierter Heli-Landeplatz.  Foto: 

Nicht großartig auffallen“ wolle man, sagt der Organisator des Helikoptertreffens in Langenburg, ein 58-jähriger Unternehmer aus Braunschweig, der seinen Namen nicht in der Zeitung sehen will: „Es gibt ja doch viele Neider.“ Seit 21 Jahren treffe man sich einmal im Jahr irgendwo in Deutschland. In so einem „Drehflügler“ ist das Land ja auch recht schnell überflogen. Dieses Wort wird in Fliegerkreisen gern benutzt; wie Rotorflugzeug, Helikopter und Hubschrauber steht es für das laute Ding, das senkrecht startet und landet, einen Höllenkrach macht und aus dem Rettungswesen nicht wegzudenken ist. Freizeit- aber auch einige Berufspiloten sind angereist; der Organisator nennt 30 Teilnehmer, allerdings seien nur zehn Hubschrauber angekündigt: „Es kann sich ja nun nicht jeder einen eigenen Hubschrauber leisten.“

Die Landeerlaubnis gab’s von der Landesluftfahrtbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart. Alle Behörden seien beteiligt, bis hin zum Naturschutz, alle notwendigen Genehmigungen eingeholt: Außenlandegenehmigungen seien schwierig zu erwirken. Immer wieder sei zu hören, die Heli-Piloten sollten auf dem Flugplatz landen, wie alle anderen auch; die Wiese zu nutzen, sei Luxus, ganz klar, „aber zum Treffen gehört’s dazu“.

Warum Hubschrauber? In der Luft stehen zu können, sei „unglaublich reizvoll“. Die Freude daran verbindet die Teilnehmer. Gestern gab’s einen Ausflug nach Donauwörth, buchstäblich, heute geht es nach Rothenburg. „Je ein Start und eine Landung pro Tag“, sagt der Organisator. Und am Sonntag um 12 Uhr sei „der ganze Spuk vorbei“.

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