Susanne Hausner zeigt in Ilshofen Acryl- und Wachstechnik

Auch an einem Freitagabend ist eine Ausstellungseröffnung in Ilshofen gut besucht - vorausgesetzt, die Künstlerin ist so bekannt wie Susanne Hausner.

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Künstlerin Susanne Hausner (Zweite von links) im Gespräch mit Besucherinnen der Ausstellung in der Pfarrscheuer.  Foto: 

"Auftakt - Aufbruch - Aufmerksamkeit", dieses Konzept ging am Vorabend von Töpfermarkt und Ilshofener Herbst gut. Zahlreiche Besucher drängten in die Pfarrscheuer, um die Ausstellung "Aufbruch" zu sehen. Unter ihnen viele Teilnehmerinnen früherer Kreativkurse von Susanne Hausner, die gespannt waren auf die neuen Bilder ihrer Dozentin.

Auch Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler, der die Ausstellung eröffnete, zeigte sich fasziniert von den kräftigen Acrylfarben, die durch Sand bis zu 30 Farbschichten und durch die Bearbeitung mit Schwamm oder Spachtel reliefartige Strukturen bekommen.

"Sie macht Erlebnisse, Empfindungen und Gedanken sichtbar in Bildern", so Wurmthaler. Ihre Motive Menschen, Blumen, Gebäude und Landschaften stellt sie in abstrahierter Form dar.

Ungeliebt, aber als Experimentierform reizvoll, ist die Wachstechnik Enkaustik. Älter als die Ölmalerei sei sie schon in der griechischen Antike üblich gewesen, "aber die Künstler wurden nicht alt, weil das Wachs hochgiftig war", erklärte die Künstlerin aus Michelbach den Zuhörern. Inzwischen sei das Wachs nicht mehr schädlich, doch bei der Bearbeitung der Oberfläche mit Fön oder Spezialbügeleisen entstünden Rauch und unangenehme Gerüche. "Und die Bilder vertragen keine Hitze", warnte die Künstlerin. Schwungvoll und mit kräftigem Ton untermalte Roland Schuhmann am Klavier die Vernissage.

Info Die Ausstellung "Aufbruch" mit Acrylmalerei von Susanne Hausner ist bis zum 19. Oktober in der Pfarrscheuer Ilshofen zu sehen, jeweils sonntags von 14 bis 19 Uhr.

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