Stimpfacher Wehr im Mittelpunkt: Digitalfunk soll im Januar 2015 starten

Der Feuerwehrbedarfsplan und die digitale Alarmierung werden die Feuerwehr Stimpfach im Jahr 2014 intensiv beschäftigen - das wurde dieser Tage auf der Hauptversammlung der Feuerwehr klar.

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Beförderungen bei der Stimpfacher Feuerwehr (von links): Kommandant Dieter Bachmaier, Kreisbrandmeister Werner Vogel, Wolfgang Schmid, Marcel Berberich, Christian Görner sowie Bürgermeister Matthias Strobel. Privatfoto

Kommandant Dieter Bachmaier erstattete den Bericht über die Ereignisse des vergangenen Jahres. So absolvierten wieder viele Angehörige der Stimpfacher Feuerwehr zahlreiche Lehrgänge von der Grundausbildung bis zum Gruppenführer. Somit befinde sich der Ausbildungsstand der 77 Angehörigen der Einsatzabteilungen auf sehr hohem Niveau.

2013 wurde auch der Feuerwehrbedarfsplan weiter vorangetrieben. Es sei wichtig, gemeinsam Lösungen zu finden, um in Zukunft schlagkräftig zu bleiben.

Jugendfeuerwehrwart Tobias Nasser berichtete von 27 Übungen in Theorie und Praxis. Zudem sind die 16 Mädchen und Jungen zum Beispiel beim Sonnwendfeuer im Wiesental oder bei der Christbaumsammelaktion mit viel Engagement dabei. Der Leiter der Altersabteilung, Hans Sommer, ließ die Besuche bei Feuerwehr-Veranstaltungen, wie zum Beispiel die 40-Jahr-Feier des Kreisfeuerverbands, Revue passieren.

Schriftführer Hans-Peter Frank ging im Detail auf die 14 Einsätze des vergangenen Jahres ein. Hier zeigte sich einmal mehr das breite Einsatzspektrum von Fahrzeug- und Kellerbränden bis hin zu Tierrettungen. Kassenwart Wolfgang Schmid war mit dem Verlauf des Jahres 2013 ebenfalls zufrieden. Die beiden Kassenprüfer Manfred Laun und Heinz Pilz fanden eine fehlerfreie Buchführung vor.

Der Stimpfacher Bürgermeister Matthias Strobel hob die Wichtigkeit der Feuerwehr hervor, dies zeige sich einmal mehr an den Einsätzen im vergangenen Jahr. Auch freute er sich über die Übertritte aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilungen. Das Gemeindeoberhaupt wünscht sich auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit, auch in Bezug auf den Feuerwehrbedarfsplan.

Kommandant Bachmaier und Bürgermeister Strobel verpflichteten folgende Bürger für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst: Milena Bachmaier, Nadine Pfitzer und Lukas Schlegel. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Christian Görner und Marcel Berberich. Wolfgang Schmid wurde zum Oberlöschmeister ernannt.

Kreisbrandmeister Werner Vogel ging auf die Werte in der Feuerwehr ein. Kameradschaft, Ehrlichkeit und Nächstenliebe sollten in der Feuerwehr gelebt werden, um einen reibungslosen Dienst gewährleisten zu können. Auch seien diese Werte für das Bild der Feuerwehr in der Öffentlichkeit von großer Bedeutung.

Der Zeitplan für die Installation der digitalen Alarmierung sieht erste Testläufe im September 2014 vor, sodass wohl zum 1. Januar 2015 auf die neue Alarmierung umgestellt werden kann. Gute Neuigkeiten hatte der Kreisbrandmeister für Bürgermeister Strobel: Die benötigten neuen Meldeempfänger werden demnach wohl deutlich günstiger als erwartet. Zudem ging Vogel auf die Problematik bei der Lehrgangsvergabe ein. Unregelmäßige Anmeldezahlen und die teilweise massive Auslastung der Ausbilder machen die Planung oft schwierig.

In Bezug auf die neuen Ausgehuniformen wünscht sich der Kreisverband eine enge Zusammenarbeit mit den einzelnen Feuerwehren - nicht zuletzt, um das Vorhaben zügig und preisgünstig bewältigen zu können.

Gerhard Braun, der Obmann der Feuerwehr-Senioren, freute sich darüber, dass das Projekt "65+" der Feuerwehren im Land den Förderpreis des Bundesinnenministeriums gewonnen hat.

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