Stauraum - auch für Instrumente

Platz für Instrumente, Klavier und Co wird es nach Sanierung des Laufener Ortszentrums genügend geben. Die Gemeinderäte überlegen, den neuen WC-Trakt um Lagerräume für Vereine und Küche zu ergänzen.

|

"Eigentlich hätten wir schon vorher darauf kommen können", meinte Bürgermeister Bock. Lagerraum gebe es schließlich nie genug. Eine Begehung der Räumlichkeiten gab den Ausschlag und die zündende Idee. Doch der Reihe nach: Der ehemalige Lagerraum des Musikvereins im Untergeschoss des Ortszentrums wird künftig als Lagerraum für Pellets benötigt. Bei der Begehung war schnell klar, dass der angebotene Ersatzraum im Keller des alten Schulhauses nichts taugt. Der Sandsteinkeller ist teilweise feucht, und das ist nicht unbedingt gut für Uniformen, Noten und Instrumente, aber auch Kopierer, Kühlschrank und Getränkekisten, die inzwischen dort lagern. Warum also nicht einfach den neuen WC-Trakt am Ortszentrum verlängern? Der befindet sich im Rohbau. Eine Verlängerung bedeute kaum Mehraufwand, versicherten Architekt und Baufirma. Vom alten Lagerraum könnte eine Tür in den neuen, 3,50 Meter breiten Raum führen. Ein paar Wände, ein Fenster zum Lüften und ein einfacher Bodenbelag - mehr wäre nicht notwendig. Auf 15 000 bis 20 000 Euro beziffert das Architekturbüro Schoch die Kosten.

Diese Mehrkosten seien vertretbar, fand Markus Bock. Zum einen habe man bereits bei den Gewerken Klempnerarbeiten, Zimmererarbeiten und Gerüstbau "immense Kosteneinsparungen" gehabt. Zum anderen hatte die Heizungsfirma die Idee, die Zentralsteuerung in die Steuerung des Pelletkessels zu integrieren, was allein 10 000 Euro Kosten spart. Den Musikverein freuts natürlich. Er sprach sich erwartungsgemäß für die größere Variante mit elf Quadratmetern aus - das wäre in etwa die Lagerfläche, die der Verein auch bisher hatte.

Bei der Beratung im Gemeinderat wurde aber schnell klar: So einfach wie gedacht ist der Zugang zum neuen Lagerraum nicht, denn der bisherige Raum davor beherbergt unter anderem das Klavier des Liederkranzes. Man einigte sich auf eine "ganz große" Lösung. Der Anbau wird bis zur Küchentür vorgezogen. Darin entstehen mehrere Lagerräume. Einen mit Zugang vom Geräteraum bekommt der Musikverein, der Liederkranz kann Klavier und Co in den erweiterten bisherigen Lagerraum ganz nach hinten schieben und für die Küche fällt noch ein Raum ab, in dem Kühl- und Gefrierschrank Platz finden. Einziges Manko: Das frisch angelegte Beet kommt weg, der Baum der Landfrauen soll umgepflanzt werden.

Jetzt ist der Architekt am Zug. Er soll bis zur nächsten Sitzung einen entsprechenden Plan fertigen und eine Kostenschätzung erstellen.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Crailsheimer Justiz endlich wieder in würdiger Bleibe

Justizminister Guido Wolf und Staatssekretärin Gisela Splett übergeben neu-altes Gebäude. Nach fast 40 Jahren ist es jetzt wieder am Schlossplatz. weiter lesen