Stabile Preise bei Viehauktion

Bei der Zuchtrinderversteigerung der Rinderunion in Ilshofen kamen 374 Tiere zum Verkauf, die zu gleichbleibenden Preisen abgesetzt wurden.

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An der Spitze rangierte eine fehlerfreie Warett. Foto: Dieter Kraft

Die drei angebotenen Holsteins leisteten im Mittel 33,4 Kilo Milch und erlösten durchschnittlich 1667 Euro. Den Tageshöchstpreis von 1760 Euro erzielte Familie Weidner aus Künzelsau-Steinbach für ihre sehr korrekte Baxter-Enkelin, die 35 kg Tagesgemelk vorweisen konnte. Von den beiden angebotenen Fleckvieh-Zuchtbullen wechselte ein enorm entwickelter Wille-Sohn aus der Zucht von Familie Kuppler aus Schrozberg-Reupoldsrot für 2150 Euro den Besitzer.

Von den 34 aufgetriebenen Jungkühen wurden 32 für durchschnittlich 1741 Euro verkauft. Das mittlere Tagesgemelk lag bei über 28 Kilo Milch. An der Spitze rangierte eine fehlerfreie Warett-Tochter aus der Zucht von Torsten Treiber aus Eppelheim, die von der Sperr GbR aus Satteldorf-Bölgental zum Verkauf vorgestellt wurde. Ihr Tagesgemelk betrug 32,1 Kilo Milch bei einem Milchfluss von 2,7 Liter pro Minute. Sie erlöste 2120 Euro. Den Tageshöchstpreis von 2280 Euro verbuchte nochmals die Sperr GbR für ihre Mythos-Tochter, die mit 37,7 Kilo Milch das höchste Gemelk vorweisen konnte. Sehr gefragt waren die 46, im Mittel 77 Kilo schweren Kuhkälber. So wurde hier ein durchschnittlicher Kopfpreis von 333 Euro erzielt, woraus ein Kilopreis von 4,32 Euro netto resultiert.

Die 290 Bullenkälber brachten im Durchschnitt 80 Kilo auf die Waage und wurden im Mittel für 490 Euro netto je Tier oder 6,14 Euro je Kilo Lebendgewicht verkauft. Die nächste Auktion in Ilshofen findet am Donnerstag, 25. Juli, statt. Hier kommen wieder Großvieh und Kälber der Rassen Holsteins und Fleckvieh zum Verkauf.

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