Sportflieger bleiben bei Flugtag von einer Gewitterfront verschont

Wenn in Weipertshofen zwei Tage lang die Motoren summen und unentwegt Flugzeuge starten und landen, dann ist Flugplatzfest. Am Wochenende war es auf dem Segelflugplatz wieder so weit.

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Nahezu senkrecht stößt hier ein Pilot in den Himmel hinauf.

Wie kaum eine andere Veranstaltung sind die Fliegerfeste vom Wetter abhängig. Und so richteten auch die Verantwortlichen der Sportfliegergruppe (SFG) Crailsheim bange Blicke gen Himmel und auf das Wetterradar, schließlich feierten sie ihr jährliches Flugplatzfest in Weipertshofen. "Unter dem Strich hatten wir richtig Glück mit dem Wetter", resümiert SFG-Vorsitzende Ulrike Wüstner am Sonntagnachmittag. "Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde uns eine Gewitterfront voll erwischen. Die ist dann allerdings vorbeigezogen." Sonst wäre das Flugplatzfest auf der Zielgeraden noch ins Wasser gefallen, denn Starten und Landen sind bei Gewitter nicht möglich, gab Ulrike Wüstner zu Protokoll. "Und auch bei Regen fliegen wir nicht so gerne."

Als dann allerdings die Regenfront vorübergezogen war, starteten die Piloten wieder eifrig zu Rundflügen mit Motorseglern, Motorflugzeugen und einem Hubschrauber. Und auch die "Miss Las Vegas", ein amerikanisches Trainerflugzeug vom Typ North American AT-6 konnte noch einmal starten.

Den Besuchern wurde ein buntes Programm geboten - von Vorführungen mit Modellflugzeugen über Stunts mit Ultraleichtfliegern bis hin zum Partyabend mit der Band "Van den Doos", der "absolut genial" war, wie Ulrike Wüstner befand.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb dann allerdings doch. Wegen des leichten Regens konnte die angekündigte russische Yak 52 nicht in Weipertshofen landen, sondern musste durchstarten und zurückfliegen. Dem Besucherandrang tat dies jedoch kaum einen Abbruch, sodass als Fazit wohl nur zu sagen bleibt: Ende gut, alles gut.

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