Spende für das Bündnis der Generationen

Das Generationenbündnis Vellberg, gegründet Ende 2011, kann seine finanziellen Grundstock dank einer großzügigen Spende der Firma Schmitt Logistik weiter verbessern.

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Günter Schmitt (rechts) übergibt den Scheck an Joachim Ciupke, Walter Neumann und Bürgermeisterin Ute Zoll (von links). Privatfoto

"Anstelle von Weihnachtspräsenten an unsere Geschäftskunden wollten wir eine Spende an einen gemeinnützig tätigen Verein machen", sagt Günter Schmitt. Der geschäftsführende Gesellschafter der Schmitt Logistik GmbH in Vellberg freut sich besonders, die Spende an das Generationenbündnis Vellberg übergeben zu können. "Mit dieser Spende wollen wir die großartige Idee würdigen und dazu beitragen, dass sich der Verein auch finanziell nachhaltig auf gesunde Beine stellen kann".

Mit großer Freude nahmen Schatzmeister Walter Neumann und Vorstandsvorsitzender Joachim Ciupke im Beisein von Bürgermeisterin Ute Zoll den Scheck entgegen. Das Generationenbündnis ist Ende des Jahres 2011 von Bürgermeisterin Zoll gemeinsam mit 33 Bürgern - damals noch unter dem Namen "Stadtseniorenrat Vellberg" - gegründet worden. Unter dem Vorsitz von Joachim Ciupke und mit tatkräftiger Unterstützung seines Vorstandsteams entwickelte sich der Verein zu einem Netzwerk der gegenseitigen Hilfe innerhalb der Gemeindegrenze Vellberg unter dem Motto "Alt hilft Jung" und "Jung hilft Alt". Zum Jahresende 2013 zählt der Verein 150 Mitglieder. "Eine Entwicklung, die unsere Erwartungen weit übertroffen hat, sagt Ciupke. Das jüngste Mitglied ist 18 Jahre und das älteste Mitglied 93 Jahre alt.

Etwa ein Drittel der Mitglieder zählt zu den Menschen, die anderen Mitgliedern ihre Zeit schenken und sich mit ihren Fähigkeiten in die Mitgliedsgemeinschaft einbringen wollen. Die Hilfen, die derzeit nachgefragt werden, sind überwiegend leichte Reinigungsarbeiten, Besuchsdienste sowie stundenweise Entlastung von pflegenden Angehörigen und Begleitung zu Einkäufen und Arztbesuchen. Schüler helfen beim Rasen mähen, geben Nachhilfe und stellen sich zum Babysitting zur Verfügung. Gerne werden auch die Angebote Bürgercafé und das Internet für Senioren angenommen. Die Hilfseinsätze werden über drei Geschäftsstellenverantwortliche organisiert. So sei gewährleistet, dass schnell jemand da ist, wenn Hilfe von Nöten ist. "Eine Erfolgsstory für Vellberg", sagt Bürgermeisterin Zoll.

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