Slow-Food nimmt Mohrenköpfle in die Arche auf

Die Slow-Food-Stiftung für Biodiversität hat das Schwäbisch-Hällische Schwein jetzt offiziell als Passagier in die "Arche des Geschmacks" aufgenommen.

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Von A wie Augsburger Huhn über S wie Schwäbisch-Hällisches Schwein bis W wie Weiße Gehörnte Heidschnucke: 43 Arche-Passagiere gibt es derzeit in Deutschland. Das internationale Projekt der Slow-Food-Stiftung für Biodiversität schützt nach eigenen Angaben weltweit rund 1450 regional wertvolle Nutztierarten, Lebensmittel und Kulturpflanzen vor dem Vergessen und Verschwinden. Die Geschützten könnten unter den gegenwärtigen ökonomischen Bedingungen am Markt nicht bestehen oder wären aus der Mode gekommen. Mit dem Wissen, dass biologische Vielfalt regionale Wurzeln besitzt, bewahre die "Arche des Geschmacks" das kulinarische Erbe der Regionen. Sie ist ein eingetragenes Warenzeichen von Slow-Food International.

Hans-Werner Bunz, von Slow-Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken und Mitglied der Conviviumleitung, gratuliert der Züchtervereinigung Schwäbisch-Hällisches Landschwein: "Damit hat nun die fränkische Arche ihren siebten Passagier nach Ostheimer Leberkäs, Rhönschaf, Weideochse vom Limpurger Rind, Bamberger Hörnla, Fränkischer Grünkern und Tauberschwarz-Rotwein."

Anfang der 1980-er-Jahre galten die Mohrenköpfle, wie die Schwäbisch-Hällischen ihrer charakteristischen Färbung wegen liebevoll genannt werden, als ausgestorben. Hohenloher Bauern wie Rudolf Bühler ist es zu verdanken, dass erstmals eine verloren geglaubte, traditionsreiche Landrasse wieder belebt werden konnte. Das Schwäbisch-Hällische Schwein ist die älteste deutsche Schweinerasse.

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