Schweineerzeuger im Kreis Hall wählen neuen Vorsitzenden

Turnusgemäß hat die Schweineerzeugervereinigung im Kreis Schwäbisch Hall einen neuen Vorsitzenden gewählt. Thomas Wieser aus Tiefenbach folgt auf Michael Reber aus Gailenkirchen.

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Der seitherige Vorsitzende Michael Reber aus Gailenkirchen gab nach acht Jahren sein Amt auf. Die Schweineerzeugervereinigung einigte sich deshalb bei ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag in der Frankschen Scheune in Oberaspach auf Thomas Wieser als neuen Vorsitzenden. Ihm stehen mit Gerhard Merz (Kerleweck) und Ulrich Brück (Seibotenberg) zwei Stellvertreter zur Seite.

Dem Beirat, der den Vorstand in seiner Arbeit unterstützt, gehören zukünftig Gerd Schmieg (Musdorf), Michael Immel (Bibersfeld), Dietmar Setzer (Gaisdorf), André Kollmar (Saalbach), Michael Reber (Gailenkirchen), Klaus Hagelstein (Raboldshausen), Friedrich Eberhardt (Hellmannshofen) und Bernhard Seeger (Veinau) an. Aus dem Gremium ausgeschieden sind Wolfgang Neber (Großaltdorf), Günter Sackenreuther (Böhmweiler) und Jürgen Waldbüßer (Ziegelbronn), deren Mitarbeit vom seitherigen Vorsitzenden gewürdigt wurde.

Gerhard Merz, langjähriges Beiratsmitglied und Wegbegleiter Rebers, hielt die Laudatio auf den scheidenden Vorsitzenden, dem die Schweinehaltung im Landkreis Hall ein großes Anliegen war. Seine Amtszeit war durch große Umbrüche in der Schweinehaltung geprägt. Er nannte insbesondere die Änderungen der Tierschutznutztierhaltungsverordnung, die eine der Ursachen für den rasanten Strukturwandel der letzten Jahre gewesen sei. Merz dankte Michael Reber für sein großes Engagement für die hohenlohischen Schweineerzeuger in seiner Zeit als Vorsitzender.

Ein Vortrag zum Thema Tierwohl rundete die Versammlung ab. Marco Eberle vom Landesbauernverband stellte die Initiative Tierwohl vor, die vom Lebensmitteleinzelhandel, der Schlachtbranche und den Schweinehaltern ins Leben gerufen wurde. Sie verfolgt das Ziel, den Tieren Haltungsbedingen zu bieten, die über den gesetzlichen Standards liegen. Hierzu gehört beispielsweise ein höheres Platzangebot, Zugang zu Raufutter oder Scheuerbürsten. Der Mehraufwand soll den Landwirten über Sonderzahlungen ausgeglichen werden, die aus einem Fonds des Lebensmitteleinzelhandels gespeist werden.

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