Schüler lernen helfen

In Zusammenarbeit mit dem Verein Bürgerhilfe Frankenhardt sind Schüler der Wilhelm-Sandberger-Schule unterwegs, um ihren Mitbürgern zu helfen.

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Mit der Wilhelm-Sandberger-Schule und der Bürgerhilfe Frankenhardt haben zwei Partner zusammengefunden, deren Ziele sich ideal ergänzen. Während der Verein in der Schule motivierte und engagierte Helfer findet, machen die Schüler erste Erfahrungen in ehrenamtlichem Engagement und gemeinnütziger Arbeit.

Viele der von der Bürgerhilfe angebotenen Dienstleistungen sind wie geschaffen für junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren. So werden beispielsweise Haustierbetreuung, Hilfe bei der Gartenarbeit, beim Einkauf, im Haushalt, Besuchsdienste, Vorlesen und viele weitere Dienstleistungen angeboten, die früher von Verwandten oder Nachbarn erledigt wurden und heute für manchen älteren Mitbürger zum Problem werden.

Ziel der Bürgerhilfe ist es, den Kontakt zwischen den Generationen herzustellen und zu intensivieren. Auch dabei überschneiden sich die Interessen von Schule und Verein, denn in Zeiten der sozialen Mobilität haben viele Schüler nur wenige Kontakte mit der Großelterngeneration, weshalb ihnen wichtige Erfahrungen fehlen. Die Begegnung mit anderen Menschen in ihrem Lebensumfeld ist eine weitere Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, Erfahrungen aus dem "richtigen Leben" zu machen.

Jede Arbeitsstunde wird mit sieben Euro berechnet, von denen der "Helfer" sechs Euro erhält. Ein Euro verbleibt dem Verein für seine Aufwendungen. So können sich die beteiligten Schüler Taschengeld zusätzlich selbst dazu verdienen.

Die ersten Schüler haben ihre Einweisung schon absolviert. Sie erhalten einen Vertrag mit Angaben über Art der Tätigkeit, Dauer des Projekts, Folgen bei Fehlverhalten oder Versicherung. Die Schulleitung erhält eine Kopie und kann die Tätigkeit im Zeugnis vermerken. Doch der eigentliche Gewinn für die Helferinnen und Helfer steckt in der Wirkung dieser Erfahrungen auf die eigene Persönlichkeit.

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